Wedel : Verschwundener Paddler sorgt für Großeinsatz

Die Wehr übergibt den Paddler an den Rettungsdienst.
Die Wehr übergibt den Paddler an den Rettungsdienst.

Passanten entdecken ein umgekipptes Kanu am Yachthafen. Ein Hamburger (63) wurde von Unwetter überrascht.

shz.de von
11. Juni 2014, 10:00 Uhr

Wedel | Ein umgekipptes Kanu nebst verschwundenem Paddler hat Montagabend für einen Großeinsatz von Feuerwehr und DLRG gesorgt. Nur gut eine Woche nach dem tödlichen Bootsunglück zweier Angler vor der Yachthafen-Einfahrt wurden die Rettungskräfte um 18.59 Uhr mit der Alarmierung „Menschenleben in Gefahr“ erneut in Richtung Hafen beordert – inklusive Rettungshubschrauber und Taucher-Team. Schnell konnte das rote Schlauchboot gesichert werden. Bald darauf stießen die Einsatzkräfte auch auf den Wassersportler selbst. Der 63-jährige Mann aus Hamburg hatte sich in Höhe des Radarturms vor dem Gewitter in Sicherheit gebracht, das zur fraglichen Zeit über der Elbe aufgezogen war. Mit Hilfe der Feuerwehr wurde er an Land gebracht und den Sanitätern übergeben. Der Mann wurde auf eigenen Wunsch jedoch nicht eingehender untersucht. Vielmehr setzte er sich wieder in sein Kanu – zum Befremden von Beobachtern ohne Schwimmweste. Laut Polizei wollte er es in den Yachthafen bringen.

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