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Wedel-Schulauer Tageblatt

19. September 2017 | 19:17 Uhr

Verkauf nicht zum Billigtarif

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Gemeinderatssitzung Amtsdirektor bittet Heist um Reservierung des Rieprich-Areals

Die Gemeinde Heist soll wachsen. Gleich drei Mal haben die Mitglieder des Gemeinderats während ihrer jüngsten Sitzung Projekte durchgewunken. Auch das sogenannte Rieprich-Gelände an der B  431 war kurz Thema. Bürgermeister Jürgen Neumann (CDU) teilte mit, dass er von Amtsdirektor Rainer Jürgensen ein Schreiben erhalten habe. Der Tenor: Bitte um Reservierung. Wie unsere Zeitung berichtete, ist das neben dem Friedhof gelegene Areal der früheren Gärtnerei für einen möglichen Amtsrathaus-Neubau im Gespräch. „Wir werden es nicht für ’nen Appel und ’n Ei verkaufen“, sagte Neumann selbstbewusst. Es werde nach den aktuellen Bodenrichtwerten veräußert.

Bei einer Enthaltung wurde die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 17 für das Gebiet südlich des Sportplatzes Hamburger Straße, nördlich der Bebauung Große Twiete und östlich der Straße Im Grabenputt, auf dem der frühere Tennis-Club Heist sein Domizil hatte, beschlossen. Die Kosten dafür wird der Investor übernehmen. Ute Jäger (CDU) befürchtete, dass die Mieten für die geplanten seniorengerechten Wohnungen zu hoch werden für Einheimische. Neumann sagte, er kenne die Bedenken in der Bevölkerung, dass es nur für „Blankeneser“ möglich sei. Außer diesen Wohnungen sollen Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen.

Als sehr positive Entwicklung bezeichnete es Neumann, dass sich auf dem Gelände der ehemaligen Kornbrennerei was tue. Die Aufstellung des B-Plans Nr. 18 wurde ebenfalls fraktionsübergreifend beschlossen.

Einen positiven Nebeneffekt hat nach Worten von Bauausschusschef Herwigh Heppner (FWH) die 2. Änderung und Ergänzung des B-Plans 6 „Im Dorfe“. Dort können nicht nur vier Häuser entstehen, sondern nebenbei noch drei gemeindeeigene Grundstücke erschlossen werden.

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