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Wedel-Schulauer Tageblatt

14. Dezember 2017 | 18:19 Uhr

Hetlingen : Verjüngungskur der Wehr

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Vorstand will mehr Förderer gewinnen. Ehrungen langjähriger Mitglieder. Wolf-Oliver Krohn wird Kassen- und Schriftwart.

shz.de von
erstellt am 12.Jan.2016 | 00:38 Uhr

Hetlingen | „Es ist festzustellen, dass eine deutliche Verjüngung in der Wehr stattfindet“, bilanzierte Oliver Schönfeldt, Chef der Freiwilligen Feuerwehr Hetlingen, auf der Jahreshauptversammlung am Sonnabend. Drei junge Kameraden seien neu aufgenommen worden, so dass die Blauröcke in Hetlingen nun 38 Aktive, 14 Ehrenmitglieder und 180 fördernde Mitglieder zählt. „Die jungen Kameraden engagieren sich nicht nur als Funk- und stellvertretender Atemschutzwart, sie stehen der Jugendfeuerwehr als Betreuer und Ausbilder zur Verfügung und besuchen fleißig Ausbildungs- und Fortbildungslehrgänge“, lobte Schönfeldt. Zudem sei die Anzahl an benötigten Atemschutzgeräteträgern gesteigert worden.

Bei den fördernden Mitgliedern sehe es nicht so gut aus, mahnte Schönfeldt: „Hier ist festzustellen, dass es seit Jahren mehr Austritte als Eintritte gibt.“ Daher habe der Vorstand beschlossen, in diesem Jahr den Fokus auf die Gewinnung von passiven Mitgliedern zu legen.

22 Mal war die Feuerwehr Hetlingen im vergangenen Jahr gefordert. Sieben Feuer, vier technische Hilfeleistungen, bei denen Menschen sich in Not befanden, vier technische Hilfeleistungen Standard, fünf Fehlalarme und zwei Sicherheitswachen fanden sich in den Einsatzbüchern. „Ich bin hoch erfreut über das große Engagement jedes Einzelnen bei Diensten und im Einsatz. Kameradinnen und Kameraden, Ihr seid ein ganz tolles Team“, sagte Schönfeldt.

Besonders hob er Fritz Eckert hervor, der im vergangenen Jahr 267 Stunden als Ausbilder auf Kreisebene tätig war. Zusammen mit Thomas Sparr und Andreas Wulf hatte er zudem an allen Diensten der Hetlinger Wehr teilgenommen. Schönfeldts Dank galt aber auch der Gemeindeverwaltung, die die Feuerwehr immer mit den notwendigen finanziellen Mitteln unterstütze. „Diese Wehr ist ein integraler Bestandteil des Gemeindewesens“, stellte der Wehrführer fest.

Für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt: zehn Jahre: Friedmann Voß und Alexandre Thomßen; 20 Jahre: Matthias Wilms und Fritz Eckert; 25 Jahre: Günther Wrage, Jörg Rose und Dieter Wahlers; 50 Jahre: Horst Siemsen und Otto Wulf. Zum Feuerwehrmann wurden befördert: Steve Müller, Alexander Schümann, Jan Bettray, Dennis Hagedorn und Marius Augstein; Oberfeuerwehrmann: Ole Martinsteg; Hauptfeuerwehrfrau: Nina Körner; Hauptfeuerwehrmann: Timo Hörburger; Löschmeister: Martin Richter; Hauptlöschmeister: Wehrführer Oliver Schönfeldt.

„Wir haben drei tolle Veranstaltungen erlebt“, blickte Schönfeldt auf das 125-jährige Jubiläum in 2015 zurück. Auch Kassenwart Thorsten Feuchner zog eine positive Bilanz: „Wir hatten das Ziel, mit einer schwarzen Null aus dem Jubiläumsjahr herauszugehen, und das ist uns gelungen“, bilanzierte er in seinem Kassenbericht, den für ihn vorerst letzte. Mit dem Ablauf seiner Amtszeit stellte er sich bei den anschließenden Wahlen nicht mehr zur Wahl. Die Versammlung bestimmte Wolf-Oliver Krohn zu seinem Nachfolger. Krohn wird zudem die Aufgaben des Schriftwarts übernehmen. Holger Martinsteg wurde als stellvertretender Wehrführer im Amt bestätigt.

„Wir alle schätzen Eure Arbeit sehr und es gibt viele Aktivitäten, die ohne Euch nicht möglich wären“, lobte Bürgermeisterin Monika Riekhof (CDU). Aus ihrer Sicht leisten die Ehrenamtler die gleiche Arbeit wie eine Berufsfeuerwehr. Riekhof: „Eure Arbeit ist mit keinem anderen Ehrenamt zu vergleichen.“ Ihr Dank galt auch den Lebenspartnern und Freunden der aktiven Kameraden, ohne deren Unterstützung das Engagement nicht möglich sei.

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