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„Tag des offenen Hafens“ : Veranstalter zeigen sich nach der Premiere zufrieden

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Hetlingen: Erster „Tag des offenen Hafens“ lockt zahlreiche Besucher an die Elbe.

Hetlingen | Senioren-Schippern und Hafen-Klönschnack waren gestern: Jetzt hat der Wassersportverein Hetlingen (WSVH) zur Freude zahlreicher Einwohner mit dem „Tag des offenen Hafens“ eine neue Idee realisiert. Zweiter Vorsitzender Rolf Plath war mit dem sonnigen Hochdruckwetter bei der Premiere und der Besucher-Resonanz vollauf zufrieden: „Wir haben viele neue Kontakte geknüpft“.

Der WSVH hat 140 Mitglieder, von denen knapp 40 aktive Wassersportler mit Boot sind. Letztere waren allesamt bei Vorbereitung und Durchführung eingespannt. Eröffnet wurde das Hafenfest von Vize-Bürgermeister Michael Rahn. Der legendäre WSVH-Präsident Friedemann Strauch hatte den Schanzenhafen einst auf den Namen „Perle an der Unterelbe“ getauft. Rahn setzte noch jetzt noch eins drauf und stufte das Vereinsgelände zu einem „Diamanten an der Unterelbe“ ein, der immer wieder poliert werden müsse, damit seine Strahlkraft erhalten bleibe. Der Wunsch des Vorstandes, die Weiden an der Westseite des Hafens in Eigenhilfe zu stutzen, stieß bei Rahn auf offene Ohren.

Die zahlreichen Besucher wurden nicht nur mit Spezialitäten vom Grill, Fassbier und Kuchenbüfett versorgt, sondern bekamen auch sonst eine Menge geboten. Mit dem DLRG Wedel verbindet den WSVH eine langjährige Kooperation. „Schließlich sind auch die H-Dörfer unser Revier und unser Wachgebiet geht vom Kraftwerk Wedel bis zum Dwarsloch“, macht Philip Stockhusen am Info-Stand klar. Die Lebensretter des DLRG waren mit einem großen Gerätewagen in die Marsch gekommen. Ebenfalls besichtigt werden konnte der neue Einsatzleitwagen (ELW) der Freiwilligen Feuerwehr Wedel. Löschmeister Thomas Grabau zeigte sich begeistert von der technischen Ausstattung inklusive Digitalfunk. Sowohl DLRG als auch Feuerwehr ermöglichten Mutigen bei leichtem Wellengang eine Schnuppertour auf der Elbe, um einmal von der Flussseite aus einen Blick auf den Strand zu werfen.

Während die Kinder in der Riesen-Hüpfburg der Freiwilligen Feuerwehr Krempe herumtobten oder sich am Stand von Anna Federmann schminken ließen, stimmte der Shanty-Chor „De Molenkieker“ mit instrumentaler Begleitung Seemannslieder an. „Moin-moin!“ begrüßte Sängerchef Hans-Peter Tiedemann das Publikum. „Wir sind froh, dass wir auch einmal in Hetlingen singen dürfen“. Der aus Glückstadt stammende Chor machte am Schanzenhafen Zwischenstation auf seiner Reise nach Rostock zum Shanty-Treff im IGA-Park.

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erstellt am 19.Jun.2017 | 10:00 Uhr

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