Unklarheit wegen Platzneubau

Einen Plan für den Trainingsplatz hat Neu-Bürgermeister Klaus-Dieter Sellmann (BFH) bisher nicht finden können.
Einen Plan für den Trainingsplatz hat Neu-Bürgermeister Klaus-Dieter Sellmann (BFH) bisher nicht finden können.

Haseldorfs Bürgermeister steht vor Scherbenhaufen

shz.de von
03. August 2018, 16:00 Uhr

Licht ins Dunkel zu bringen, ist manchmal gar nicht so einfach. In Haseldorf soll das Schlossstadion mit einer Flutlichtanlage ausgestattet werden, nebenan soll aus der grünen Wiese ein Trainingsplatz werden, ebenfalls beleuchtet. Nun sollten eigentlich Nägel mit Köpfen gemacht werden. „Aber wir stehen vor einem Scherbenhaufen“, sagte Bürgermeister Klaus-Dieter Sellmann (BfH) auf Nachfrage unserer Zeitung.

Sellmann ist neu im Amt und muss nun die Arbeit seines Amtsvorgängers Uwe Schölermann (CDU) weiterführen. Doch so einfach ist das nicht, musste Sellmann feststellen. Zwar kann die Flutlichtanlage am Stadion gesetzt werden, aber was aus der Realisierung des Trainingsplatzes wird, steht noch in den Sternen. Dieser kann nur gebaut werden, wenn der Bauhof der drei Gemeinden Haseldorf, Haselau und Hetlingen umgesiedelt ist – dafür gibt es aber immer noch keinen neuen Standort.

Das ist allerdings nicht die einzige Hürde. Nach Informationen unserer Zeitung gibt es bisher keine Planung für den Trainingsplatz. Bei der Baubeginnbesprechung in Sachen Flutlicht wurde deutlich, dass der TV Haseldorf zwar seinen Eigenanteil leisten will, das heißt die Kabel verlegen, jedoch sei niemals über die Herstellung des neuen Platzes gesprochen und keine Vereinbarungen getroffen worden.

Die Zeit drängt. Denn die Kosten in Höhe von 140 000 Euro können von der Gemeinde nur dann gewuppt werden, wenn auch der Zuschuss von 70 000 Euro fließt. Die Arbeiten müssen dafür bis Dezember 2018 abgeschlossen sein. „Das hängt uns wie ein Würgegriff um den Hals“, sagt Sellmann.

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