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Wedel-Schulauer Tageblatt

13. Dezember 2017 | 03:00 Uhr

Übergriffe: Security im Jobcenter

vom

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2013 | 03:14 Uhr

Kreis Pinneberg | Körperverletzungen, Diebstähle, Sachbeschädigungen und Schmierereien sind im Kreis Pinneberg an der Tagesordnung. In Elmshorn, der größten Stadt des Kreises, ist es besonders schlimm. Während der Sicherheitsdienst, der in Wedel lange Zeit die Rissener Straße kontrollierte inzwischen abgeschafft wurde, setzt die Stadt Elmshorn immer mehr Security-Firmen ein.

In der Krückaustadt haben sich die Vorfälle in den vergangenen Monaten so stark gemehrt, dass Wachdienste an immer mehr Stellen in Elmshorn eingesetzt werden, um die Lage in den Griff zu bekommen - ob auf Baustellen, im Stadtteil Hainholz, bei McDonalds oder neuerdings auch im Jobcenter des Kreises Pinneberg. Dort ist seit Anfang August ein Sicherheitsdienst aktiv.

Jörg Kregel, Pressesprecher des Elmshorner Jobcenters, sagte zu dieser Zeitung: "Wir hatten in letzter Zeit etliche tätliche Übergriffe. Wir mussten handeln, um unsere Mitarbeiter zu schützen". Der zusätzliche Schutz sei zunächst bis Ende des Jahres befristet. "Dann schauen wir, ob sich der Dienst bewährt hat", so Kregel.

Auch an einigen Baustellen setze die Stadt Elmshorn inzwischen Sicherheitsdienste ein. "Es ist sehr ärgerlich, wenn man etwas in Elmshorn verschönern will und es irgendwelche Chaoten sofort zerstören", sagte Elmshorns Stadtrat Volker Hatje.

Auch am Bahnhof, Elmshorns größtem Brennpunkt, war eine erhöhte Sicherheitspräsenz nötig, um die immer wiederkehrenden Probleme in den Griff zu bekommen. Seit Februar hat die Bundespolizei dort einen Standort. "Die bisherige Entwicklung ist sehr positiv", sagte Elmshorns Polizeichef Mike Schirdewahn. Er hofft auf weitere positive Effekte durch die Videoüberwachung, die im Herbst am Bahnhof installiert werden soll.

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