Turniersieg trotz schlechter Prognose

In insgesamt 28 Partien lieferten sich die Betriebssport-Kicker oft packende Zweikämpfe.
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In insgesamt 28 Partien lieferten sich die Betriebssport-Kicker oft packende Zweikämpfe.

Team „Jenoptik Advanced Systems“ holt ungeschlagen den Jenoptik-Wanderpokal beim großen Wedeler Firmen-Kick

shz.de von
19. Juni 2018, 16:00 Uhr

Das man mit Prognosen nicht immer richtig liegen muss, sollte sich jetzt bei der achten Auflage des Jenoptik-Pokals, einem Fußballturnier für Wedeler Firmenmannschaften, im Elbe-Stadion erweisen. „Wir haben einige unserer Akteure an andere Mannschaften abgegeben und deshalb nur einen Auswechselspieler. Viel rechne ich uns heute nicht aus“, sah „Jenoptik Advanced Systems“-Teamchef Martin Koch vor Turnierbeginn eher schwarz im Hinblick auf einen erfolgreichen Nachmittag für seine Kicker.

Doch die Rechnung hatte der Turnierorganisator ohne den Wirt gemacht. Denn: Am Ende konnte sein Team den ersten Turniersieg überhaupt einfahren. Und dazu noch ungeschlagen bleiben. „Das freut uns natürlich sehr“, jubelte Koch, der sich nach der schweißtreibenden Angelegenheit im Beisein von Ulrike Kahlbohm (Sprecherin des Mitausrichters Elbe-Sport) den Wanderpokal quasi selbst überreichen durfte. Zuvor hatte es im weiten Rund an der Schulauer Straße bei strahlendem Sonnenschein insgesamt 28 Duelle zwischen den acht teilnehmenden Teams im Modus „jeder gegen jeden“ gegeben.

Alle Spiele verliefen fair und ohne besondere Vorkommnisse, die Schiedsrichter Benjamin Götting, Norbert Prey und Max Krüger hatten alles im Griff.

Bis auf ein Unentschieden im Match gegen die am Ende zweitplatzierte Ardagh Group wusste „Jenoptik Advanced Systems“ das richtige Rezept für Siege über BW Papersystems (7.), Vorjahressieger Hochschulsport Wedel (4.), Medac (6.), die Kollegen von „Jenoptic Optical Systems“ aus Jena (5.), Schlusslicht Elbe-Sport sowie die Multi-Kulti-Truppe des Diakonievereins Migration (3.) anzuwenden. Freuen konnte sich am Ende jedoch nicht nur das Siegerteam über den großen, silberglänzenden Pokal. „Alle Mannschaften erhalten als Dankeschön für ihre Teilnahme eine große Tüte mit dem ein oder anderen Geschenk drin“, sagte Ulrike Kahlbohm, welche sich abschließend bei allen Helfern, die zum Gelingen des Turniers beigetragen hatten, herzlich bedankte.

Auch Flüchtlingsbetreuer Hüseyin Inak, zugleich Trainer des Teams des Diakonievereins, zeigte sich zufrieden über das gute Abschneiden im mittlerweile zweiten Anlauf. Und die Möglichkeit für seine Spieler, im Rahmen eines solchen Firmencups in Wedel weiter anzukommen und Kontakte zu knüpfen.

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