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Wedel-Schulauer Tageblatt

17. Oktober 2017 | 14:13 Uhr

Wedel : Trioptics kann wachsen

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Grünes Licht für Neubau des Firmensitzes am Strandbaddamm. Unternehmen hat 2015 gut 60 neue Mitarbeiter eingestellt.

shz.de von
erstellt am 18.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Wedel | Ein boomender Global-Player kann in Wedel expandieren: Mit dem Einvernehmen für einen Neubau der Unternehmenszentrale am Strandbaddamm ist der Weg frei für die Umsiedlung von Trioptics. Ein markanter fünfgeschossiger Verwaltungstrakt mit angeschlossenem zweigeschossigen Produktionsgebäude soll die neue Firmenzentrale des weltweit agierenden Spezialisten für optische Mess- und Fertigungsinstrumente werden. Er entsteht am Deich, in westlicher Verlängerung zum Schneider-Komplex direkt hinter dem SVWS.

Dorthin wollte Firmen-Gründer und -Chef Eugen Dumitrescu bereits 2016 umziehen. Doch der Erfolg seines Unternehmens hat die Pläne über den Haufen geworfen. Allein im laufenden Jahr ist Trioptics am Standort Wedel um 62 auf nun 175 Mitarbeiter gewachsen. Bedeutete: Der auf 200 Arbeitsplätze ausgelegte Neubau-Plan war Makulatur. Ein neues Konzept musste her – und das schnell. Derzeit sitzt Trioptics beengt im alten AEG-Bau in der Hafenstraße 35 -39. Dort läuft der Mietvertrag Ende 2017 aus. Bis zu diesem Zeitpunkt, so aktuelle Prognosen, könnte das Unternehmen auf 300 Mitarbeiter angewachsen sein.

So sehr die Zeit am Ende nun drängt: Neubau-Pläne sind seit Jahren ein Thema für Trioptics. Bereits 2011, als noch 70 Mitarbeiter in der Hafenstraße arbeitete, trug sich Dumitrescu mit dem Gedanken, den alten AEG-Komplex zu kaufen, abzureißen und sowohl den neuen Firmensitz als auch Wohngebäude dort zu realisieren. Der Verbleib in Wedel war immer erste Wahl für den Unternehmen – und ein Standort an der Elbe. Daher verhandelte Dumitrescu auch mit der Stadt über einen Bau im Businesspark. Da jedoch nicht klar war, wann dort Baurecht besteht, wurde auch dieser Plan verworfen.

Das Investitionsvolumen für den Neubau zwischen Deichstraße und Strandbaddamm beträgt rund zehn Millionen Euro. Offen ist noch, in welchem Umfang sich Trioptics an der Realisierung des zweiten Abschnitts für den Parkplatz Im Haacken beteiligt. Dumitrescus Architektin erklärte auf Nachfrage der Politik, dass rund 100 Parkplätze auf dem neuen Firmengelände untergebracht werden. Es bestehe jedoch mehr Bedarf. Die Verwaltung hatte bereits vor dem Einvernehmen den Auftrag, mit Trioptics über eine Beteiligung am Parkplatzbau zu verhandeln.

 

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