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Wedel-Schulauer Tageblatt

18. Dezember 2017 | 00:54 Uhr

Wedel : Tribal-Festival im Ernst-Barlach-Saal

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

30 Gruppen aus ganz Norddeutschland kommen zum Tanzfest an die Elbe.

shz.de von
erstellt am 20.Okt.2014 | 10:00 Uhr

Wedel | Er hat seinen Ursprung als moderner Gruppentanz in den USA – der American Tribal Style. Als eigenständige Tanzform ist er international längst etabliert. Auch in der Rolandstadt wird seit einigen Jahren Tribal getanzt. Initiatorinnen des Tribal-Festivals sind die Wedelerin Theda Möller und Susanne Lohse aus Hamburg. Am Wochenende präsentierten sich während des Festivals für die Metropolregion Hamburg auf der Bühne des Ernst-Barlach-Saals 30 Gruppen aus fast ganz Norddeutschland. Es war eine große Gala-Show, die den etwa 150 Besuchern geboten wurde. Los ging es bereits am Sonnabendnachmittag mit einer „Open Stage“ für Anfänger. „Wir wollen damit eher unerfahrenen Gruppen Gelegenheit geben, einmal auf einer größeren Bühne aufzutreten“, erläuterte Möller. Allerdings fanden sich nur wenige Besucher ein. „Das ist sehr bedauerlich, offenbar hat der Tribal-Tanz in Wedel noch nicht so richtig Fuß gefasst“, so Möller.

Zu den Tänzerinnen der zehn Gruppen gehörten Bärbel Klein und Gesa Kirschbaum aus Harburg, die als Duo „Aura Magica“ auftraten. „Wir fingen vor 20 Jahren mit klassischem orientalischen Tanz an und haben uns jetzt auf Tribal spezialisiert“, sagten sie. Die Musik, zu der sich die Frauen im Takt bewegen, kann unterschiedlicher kaum sein: von Gothic über Folklore bis zu Hits aus dem Kultfilm „Dirty Dancing“. Ihre Choreografien gestalten die Tänzerinnen selbst.

Am Abend präsentierten 20 Gruppen zur Begeisterung der Besucher eine bunte Show. Klassische orientalische Tänze, Folklore, Hip-Hop, Break-Dance und andere Stilrichtungen, dazu phantasievolle Kostüme mit glitzerndem Schmuck und reich verziertem Kopfputz – es war eine perfekte Symbiose aus Körperbewegung und Optik, die die zahlreichen Facetten des Tribal aufzeigte. Die überwiegend fachkundigen Zuschauer belohnten jeden Auftritt der Frauen mit viel Beifall.

In den Pausen und nach der Veranstaltung bestand für die Besucher darüber hinaus die Gelegenheit, sich im Foyer des Barlach-Saals auf dem Kleider- und Schmuckmarkt umzusehen und eine oder mehrere der orientalischen Spezialitäten der Hamburger Gastronomen Mohammad und Kamal Salameh zu probieren.

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