Totentanz und das Leben

Die Haselauer Fotografin Kirsten Heer hat sich den Olsdorfer Friedhof als Kulisse für ihre Arbeiten ausgesucht.
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Die Haselauer Fotografin Kirsten Heer hat sich den Olsdorfer Friedhof als Kulisse für ihre Arbeiten ausgesucht.

Am Freitag gibt es in der Dreikönigskirche in Haselau ein Konzert mit Lesung sowie eine Fotoausstellung

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08. Mai 2019, 16:00 Uhr

Haselau/Wedel | „Der Tod sagte: Du sollst das Leben lieben“ – unter diesem Titel wird es am Freitagabend, 10. Mai, ein Konzert mit Lesung und eine Fotoausstellung in Haselau geben. Um 19 Uhr wird das Kammerorchester Anima unter der Leitung von Gisela Schmees (Geige) in der Dreikönigskirche an der Dorfstraße auftreten.

Der Totentanz – der Danse Macabre – von Camille Saint-Saëns ist eins der Stücke, das von Anima gespielt wird. Dazu passend rezitiert die Hamburger Schauspielerin Astrid Eggers das Gedicht „Danse macabre“ von Henri Cazalis (1875-1937), wie auch andere Gedichte, die jeweils zu den Kompositionen von Ravel, Debussy, Schostakowitsch und Piazolla passen.

Im Anschluss an den musikalischen-literarischen Teil wird eine Ausstellung mit großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien eröffnet. Die Aufnahmen stammen von der Haselauer Fotografin Kirsten Heer. Als Kulisse für ihre fast märchenhaft anmutenden Arbeiten diente der Friedhof Ohlsdorf in Hamburg. Manche Fotos stehen in direktem Kontext zu den Texten, die innerhalb des Konzerts zur Sprache kommen, heißt es in der Einladung. Nach dem etwa einstündigen Konzert gibt es die Möglichkeit, bei Wein und Wasser miteinander zu klönen. Der Eintritt ist frei.

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