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Drittes Leichenteil in Elbe gefunden : Torso gehört wahrscheinlich zur Toten aus Hamburg-Rissen

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

In Billbrook ist ein Torso gefunden worden. Vermutlich handelt es sich um ein weiteres Körperteil einer Afrikanerin.

Hamburg/Wedel | Die Hamburger Polizei hat am Montagabend im Stadtteil Billbrook einen Torso gefunden, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu den beiden Leichenteilen gehört, die am vergangenen Donnerstag am Rissener Elbufer an der Grenze zu Wedel entdeckt worden sind. „Aufgrund von DNA-Schnelltests wird davon ausgegangen, dass es sich bei den bislang aufgefundenen, nun insgesamt drei Leichenteilen um Teile desselben Leichnams handelt. Es handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Vermisste 48-Jährige“, sagte Heike Uhde, Pressesprecherin der Polizei Hamburg. Sie bestätigte zudem, dass die Afrikanerin, die aus Spanien nach Hamburg gereist sein soll, im Rotlichtmilieu tätig war.

Eine Frau hatte am Montagabend gegen 18.30 Uhr den auf dem Wasser treibenden Torso entdeckt und die Polizei verständigt. Feuerwehrbeamte bargen das Körperteil aus dem Wasser. Anschließend wurde es in das Institut für Rechtsmedizin transportiert. „Aufgrund der Auffindesituation sieht es derzeit so aus, dass die Teile an verschiedenen Orten abgelegt wurden“, sagte Uhde. Die Fundorte in Rissen und dem Tiefstackkanal/Ecke Billekanal in Billbrook liegen etwa 25 Kilometer auseinander. Die Ermittler gehen von einem Mord aus.

Die Polizei bestätigte, dass Jugendliche, die sich am Abend vor dem Fund der ersten Leichenteile in der Nähe des Elbufers aufgehalten haben, als Zeugen vorgeladen wurden. „Wir können zum Ablageort nichts Konkretes sagen. Daher wollen wir die Zeugen nun hören“, sagte Uhde.

Am Donnerstagmorgen (3. August) hatten Passanten abgetrennte Körperteile in einem Gebüsch am Leuchtfeuerstieg im Hamburger Stadtteil Rissen, direkt an der Grenze zu Schleswig-Holstein, gefunden.

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erstellt am 08.Aug.2017 | 15:25 Uhr

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