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Wedel-Schulauer Tageblatt

17. August 2017 | 21:51 Uhr

Wedel : „Toll, dass es den TSV gibt“

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Spaß haben, Freunde treffen, mitmachen: Zum 150-jährigen Bestehen veranstaltete Wedels größter Sportverein den „Tag der offenen Tür“

Nein, eine kleine Feier sollte es nicht werden: Ein großes Programm hatte der TSV Wedel seinen Gästen anlässlich des „Tags der offenen Tür“ zum 150-jährigen Vereinsjubiläum angekündigt – und sein Versprechen voll und ganz gehalten. Nahezu 500 Menschen fanden sich im Laufe des Nachmittags am Sonnabend in der Sporthalle an der Schulauer Straße und dem übrigen Areal rund um die Geschäftsstelle ein. Hier sahen sie ein buntes Treiben der aktiven Sportler aus den einzelnen Sportabteilungen. Dank des Einsatzes zahlreicher Aktiver konnte das Publikum fast die ganze Bandbreite der Angebotspalette des Traditionsvereins erleben.

Eingeleitet wurde die Hallenschau mit dem Auftritt von Gästen, die viele lange vermisst hatten. Die dänische Vejen Garde spielte ihr musikalisches Programm und begeisterte von der ersten Minute an die Zuhörer in der großen Sporthalle. Ein Auftritt, der für zahlreiche Gäste mit großen Emotionen verbunden war. Die Verbundenheit zu Vejen und der Brass Band währt mehr als 50 Jahre, war in den letzten Jahren jedoch wegen der Kündigung der Städtepartnerschaft etwas in Vergessenheit geraten. Dank des Engagements von Marianne Hotter, der Tochter des ehemaligen Wedeler Spielmannszug-Gründers Edmund Bachmann, konnte dieser Auftritt zum Vereinsjubiläum beitragen. Vereinsvorsitzender Jürgen Brenker dankte Hotter dafür nachdrücklich und hoffte sehr, dass dies nicht der letzte Auftritt der Bläsergruppe in Wedel gewesen sei.

Bürgermeister Niels Schmidt überreichte Brenker als Geburtstagsgeschenk einen Scheck der Stadt Wedel in Höhe von 750 Euro zur freien Verfügung. Der kündigte an, das Geld effektiv für die Jugendarbeit des Vereins einsetzen zu wollen. Schmidt zum Verein selbst: „Ich finde das toll, in welch lockerem Rahmen der Verein heute hier Öffentlichkeitsarbeit betreibt. Insgesamt macht der TSV einen guten Eindruck auf mich. Ich glaube, der Verein ist auf dem richtigen Weg in die Zukunft.“

So zahlreich die Anwesenden, so vielfältig die Darbietungen des Showprogramms. Überall wieselte, tobte und flitzte es rund um die Sporthalle, an deren Wänden sich Mütter und Väter drängten. Judokas, Tänzer, Handballer, Karatekas, Ballettmäuse, Einrad-Fahrerinnen und viele andere Sportler mehr zeigten zu Disco-Beats, Musical- und Tanzmusik sowie Zen-Klängen Kostproben ihres Könnens. Und damit nicht genug: Auch in den anderen Räumlichkeiten des Verein sorgte Action für anerkennende Zuschauerkommentare. Kindertanz („Ach, wie reizend“), Zumba („Bewundernswert. Die Kondition hätt’ ich auch gern“), Trommelschau („Die haben es echt drauf“), Tischtennis („Super, diese schnellen Reaktionen“), Indischer Tanz („Da möchte man am liebsten gleich mittanzen“) und Mini Z-Autorennen. Neu im Kursangebot: Training und Touren mit E-Bikes, für die der Verein im Außenbereich die Werbetrommel rührte.

Spaß haben, Freunde treffen, mitmachen: Dies gesteckte Ziel hatte der Verein nach 150 Jahren auf alle Fälle erreicht. Oder wie Gert Steyer, der seine Tochter zur Turnaufführung begleitete, es auf den Punkt brachte: „Toll, dass es den TSV gibt. Sport ist für die Jugend ja ganz wichtig. Und die Möglichkeiten, die uns durch den Verein geboten werden, sind wirklich unglaublich vielfältig. Davon kann sich manch andere Stadt ´ne Scheibe abschneiden.

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erstellt am 16.Sep.2013 | 16:00 Uhr

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