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Wedel-Schulauer Tageblatt

18. Oktober 2017 | 14:00 Uhr

Wedel : Theater setzt auf nummerierte Sitze

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Am 1. April startet ein neues Buchungssystem in Kooperation mit adticket.de. Es bietet mehr Vorverkaufsstellen, gegen eine Gebühr von 2,50 Euro.

shz.de von
erstellt am 22.Mär.2016 | 12:00 Uhr

Wedel | Manchmal brauchen Dinge etwas länger, weiß Kai Nerger. Etwas – das sind ziemlich genau sechs Jahre. 2010 hatte Nerger den Vorsitz des Theatervereins übernommen und direkt das Projekt Sitzplatz-Reservierungssystem auf seine Agenda gehoben. Am 1. April stellt die Bühne am Rosengarten jetzt komplett auf den neuen Vorverkaufs- und Buchungsmodus um.

„Immer wieder wurden Sitzplatz-Reservierungen von unseren Besuchern nachgefragt“, so Nerger. Ein Wunsch, der beim Theater Wedel auf offene Ohren stieß. Allein die Suche nach einem geeigneten Anbieter gestaltete sich schwierig. Nicht zu teuer sollte er sein und komfortabel für Besucher wie Theater selbst. Mit adticket.de ist er gefunden. Das Portal, das Basketball-Interessierte von den Spielen des SC Rist kennen, ermöglicht Online-Buchungen genauso wie den Karten-Kauf in Geschäften, die dem System angeschlossen sind. Das bedeutet für Theater-Freunde deutlich mehr Anlaufstellen als früher, erklärt Nerger. In Wedel kommen zum angestammten Anbieter Buchhaus Steyer die Agentur Reisen & Tickets sowie die Geschäftsstelle des Wedel-Schulauer Tageblatts (alle Bahnhofstraße) hinzu. In Moorrege die Theaterkasse Sabine Petera (Wedeler Chaussee) und in Rissen das Reisebüro Globetrotter.

Der traditionelle Vorverkauf dienstags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr im Theater bleibt erhalten.

Künftig heißt dies für das Theater und seine Zuschauer: Keine Besuchertrauben mehr um 19.45 Uhr, weil niemand mehr für die besten Plätze anstehen muss. Keine laminierten Reservierungs-Karten mehr auf den Sitzpolstern, die gern mal von der Mitte kaum merklich immer weiter an den Rand wandern – entsprechende Reaktionen der vorgemerkten Gäste inklusive. Kein Stress mehr, was die Hoffnung auf den Wunschplatz neben Freunden angeht.

Der Theaterverein profitiert zudem durch Erleichterungen bei Verwaltung und Abrechnung sowie durch einfache statistische Auswertungen der Besucherströme.

Mehr Service und Bequemlichkeit – das ist allerdings nicht zum Nulltarif zu haben. Künftig zahlen Besucher einheitlich 2,50 Euro Vorverkaufsgebühr. Ausgenommen ist der direkte Verkauf im Theater. Dort sind lediglich 50 Cent Systemgebühr zu zahlen. Wie bisher gilt eine einheitliche Preis-Kategorie für alle ausgewiesen 104 Plätze. Ermäßigungen gibt es für Gruppen sowie Schüler und Studenten. Laut Nerger können auch Veranstaltungen anderer Anbieter im Theater über das System laufen, falls gewünscht.

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