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Wedel-Schulauer Tageblatt

21. August 2017 | 15:50 Uhr

Wedel : Straßenausbau soll teurer werden

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Verwaltung veranschlagt zusätzliche 80.000 Euro für Arbeiten an der Heinrich-Schacht-Straße. Ausschuss berät am Donnerstag.

Wedel | Im Februar 2015 beschloss die Wedeler Politik den Ausbau der Heinrich-Schacht-Straße. 600.000 Euro sollte das Projekt kosten. In einer Beschlussvorlage für den Bauausschuss am Donnerstag beantragt die Verwaltung nun die Bereitstellung von zusätzlichen 80.000 Euro für die Maßnahme.

Im Frühjahr sei das Bauprojekt ausgeschrieben worden, so der Fachdienst Bauverwaltung in der Vorlage. Drei Bauunternehmer bewarben sich letztlich um den Auftrag. Das günstigste Angebot für den Ausbau habe jedoch 700.000 Euro betragen. Besonders die Asphaltierungsarbeiten seien teurer als erwartet. Die Ausschreibung sei daraufhin aufgehoben worden. Die angestrebte möglichst geringe Belastung der Anwohner durch eine abschnittsweise Durchführung der Bauarbeiten erhöhe den Preis. Außerdem sei in den ursprünglichen Planungen nicht berücksichtigt worden, dass die Beleuchtung auf der Straße komplett erneuert werden muss. Eigentlich sollten nur fünf Laternenmasten ausgetauscht werden. Nun sollen alle Lampen ausgewechselt werden.

Um möglichst günstige Angebote einzuholen, soll das Projekt im November oder Dezember dieses Jahres erneut ausgeschrieben werden. Die zu erwartenden Mehrkosten sollen durch eine Reduzierung der Bauabschnitte teilweise abgefedert werden. Ohne die zusätzlichen Mittel könnte der Auftrag nicht mehr 2015 vergeben werden. 85 Prozent der Gesamtkosten werden über Beiträge der Anlieger finanziert. Ursprünglich war die Abrechnung für 2017 geplant.

Die Heinrich-Schacht-Straße wurde 1966 gebaut und ist heute reichlich marode. Nun soll ein neuer Straßenbelag erneuert werden. Zusätzlich werden Fußgänger- und Fahrzeugverkehr durch ein sogenanntes Hochbord voneinander getrennt. Parkplätze werden zur Verkehrsberuhigung abschnittsweise abwechselnd auf den beiden Fahrbahnseiten eingerichtet. Der bisher unbefestigte Gehweg auf der Ostseite soll gepflastert werden. Der Ausbau der Straße war ursprünglich bereits für 2013 geplant worden. Angesichts des Millionen-Steuerlochs setzte die Politik dann im September 2013 jedoch den Rotstift an und legte das Straßenprojekt auf Eis.

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erstellt am 02.Sep.2015 | 10:00 Uhr

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