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Wedel-Schulauer Tageblatt

16. August 2017 | 19:52 Uhr

Stille Bilder, die mitreißen

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

„Landschaftsimpressionen“: Kulturforum präsentiert Aquarelle und Acrylarbeiten von Jörg Krohn im Wedeler Rathaus

„Ergebnisse erhält man, wenn man sich ein Ziel nimmt, auf das man zusteuern kann.“ Auf diese einfache Formel brachte Zeichner und Maler Jörg Krohn die Herangehensweise in seinem Schaffensprozess auf der Vernissage im Rathaus am Mittwochabend, wo zurzeit seine Aquarelle und Acryl-Arbeiten unter dem Titel „Landschaftsimpressionen“ ausgestellt werden.

Zur Ausstellungseröffnung ließ es sich selbst Hausherr Bürgermeister Niels Schmidt nicht nehmen, persönlich zu erscheinen und seiner Bewunderung über die Exponate Ausdruck zu geben. Zwischen zwei kommunalpolitischen Sitzungen fand er noch Zeit für einen Willkommensgruß an Künstler und Gäste und lobte die Bilder Krohns mit den Worten: „Ihre Bilder zu sehen ist wie einen kleinen Urlaub zu machen.“

Initiiert war die Ausstellung vom Kulturforum Wedel, deren Vorsitzende Monika Dohmen den Künstler in einer Art Dialog vorstellte. So erfuhren die Anwesenden, dass der ausgebildete Kunstpädagoge als Theatermaler im Deutschen Schauspielhaus auch schon große Pinsel geschwungen hat und seine Studienreisen ihn vielfach in den Norden Europas führten.
„Viele meiner Bilder basieren auf Eindrücken, die ich auf den schottischen Hebriden und im norwegischen Fjäll, aber auch an der Elbe, gewonnen habe“, so Krohn über die knapp vierzig Gemälde mit nordisch-rauem Charme, die jetzt auf zwei Etagen des Rathauses zu sehen sind.


Abstraktionen für mehr Emotionen


„Wenn ich vor Ort Skizzen oder Fotos gemacht habe, setzte ich das Gesehene nicht direkt eins zu eins um, sondern versuche immer wieder zu abstrahieren, um meine jeweiligen Empfingen mit einzubringen.“

Das sieht der Betrachter Krohns Bildern an. Sind seine stillen Landschaftsporträts auch von einer vordergründigen Klarheit, eröffnete sich dem Betrachter bei intensiver Beschäftigung mit dem Dargestellten bald das Naturerlebnis, das dahinter steht.

Die Vernissage-Besucher waren jedenfalls beeindruckt. „In den Bildern steckt eine Kraft, die einen richtig mitreißt und ins Bild hinein zieht“, so der Kommentar einer bewegten Besucherin.


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erstellt am 07.Feb.2014 | 16:00 Uhr

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