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Wedel-Schulauer Tageblatt

23. Oktober 2017 | 19:27 Uhr

Steuern in Holm steigen maßvoll

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Harmonische Jahresschluss-Sitzung der Gemeindevertretung / Investitionen von 1,5 Millionen geplant / SPD-Antrag geschoben

shz.de von
erstellt am 14.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Wenn man die Steuererhöhungen für Wohngrundstücke in Hetlingen (auf 380 Prozent) oder in Tornesch (auf 350 Prozent) betrachtet, müssen sich die Holmer wie in einer Steueroase vorkommen. Die Gemeindevertretung beschloss auf ihrer traditionellen Adventssitzung bei Kerzenschein, Schinkenbrot und zwei plattdeutschen Geschichten von Bürgermeister Walter Rißler (CDU) lediglich eine Erhöhung der Grundsteuer von 270 auf 285 Prozent.

Ansonsten bestimmten Personalien, Zuschüsse und Etatberatung die letzte Zusammenkunft der Kommunalpolitiker im Haus der Gemeinde. Tobias Zeitler (Foto) wurde als neuer Sprecher der CDU-Mehrheitsfraktion benannt, Brigitte Karst in den Sozialausschuss nachgewählt und Wilfried Welsch als beratendes Mitglied in den Kulturausschuss berufen. Im Übrigen stand die Haushaltssitzung ganz im Zeichen einstimmiger Beschlüsse. Die Ausschüsse hatten gute Vorarbeit geleistet, so dass die Zuwendungen an den evangelischen Kindergarten „Arche Noah“ von 117 000 Euro und an den DRK-Kindergarten von 224 800 Euro durchgewunken werden konnten. Die Betreuungsschule erhält 14 000 Euro für eine neue Küchenzeile und die Heinrich-Eschenburg-Schule entsprechend ihrer Mittelanforderung 20 000 Euro.


Grundschule bald einzügig


Nur der Antrag der SPD-Fraktion, einen Sozialfonds für Senioren mit einer Anschub-Finanzierung von 5000 Euro einzurichten, wurde ins neue Jahr geschoben. Gegen die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans gab es keine Bedenken, wonach die Einschulungsjahrgänge in den nächsten Jahren auf durchschnittlich 24 Kinder sinken werden. Es sei davon auszugehen, dass die Holmer Grundschule künftig einzügig wird.

Der Rahmenplan für die Einnahmen und Ausgaben des nächsten Jahres (im Behördendeutsch: „Haushaltssatzung 2014“) fand ebenfalls die Zustimmung des Ortsrates. Das 150-seitige Zahlenwerk des Amtes wurde vom Finanzausschuss-Vorsitzenden Horst Schaper vorgetragen: Das Volumen erhöht sich von 5,4 Millionen Euro im laufenden Jahr auf 6,1 Millionen Euro. Gerade mal 21 000 Euro bringt die Erhöhung der Grundsteuer. Unverändert bleiben Abwassergebühren (1,85 Euro pro Kubikmeter) und Friedhofsgebühren. Investieren will die Gemeinde Holm knapp 1,5 Millionen Euro. Davon entfallen 500 000 auf die Erschließung des B-Plans „Alte Mühle“ für junge Holmer, 290 000 Euro auf die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs und 61 000 Euro auf einen neuen Trecker für den Bauhof.



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