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Lauftreff Wedel : Startschuss für mehr als 200 Teilnehmer

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Spaß steht beim Lauftreff Wedel im Vordergrund. Schokoladenmedaille im Ziel.

shz.de von
erstellt am 05.Jan.2015 | 10:00 Uhr

Wedel | Die 13 war für den Lauftreff Wedel keine Unglückszahl. Sonnabend hatten die Organisatoren noch bange Blicke Richtung Himmel gerichtet, als sie die Strecke noch einmal abgelaufen waren. „Ich mache das sonst nie, aber ich habe Sonnabend regelmäßig meine Wetter-App gecheckt“, sagte Doris Behn gestern. Diese meldete ab 7 Uhr eine Regenwahrscheinlichkeit von fünf Prozent. Und behielt recht. „Der Regen war Sonnabend nicht das Schlimmste, sondern der Wind und die Kälte.“

Viel wärmer war es Sonntagmorgen nicht, als sich die Läufer am Elbestadion sammelten – dafür aber sonnig. „Läufer müssen morgens die ersten Sonnenstrahlen sehen, dann machen sie sich auch auf den Weg“, war sich Behn sicher. 199 Anmeldungen waren im Vorfeld eingegangen. Einige spontane Starter kamen hinzu, so dass die 200 locker übertroffen wurden. „Zum Glück haben wir 300 Tüten für die Teilnehmer gepackt“, sagte die stellvertretende Vorsitzende. Denn auf jeden Teilnehmer wartete neben einer Medaille aus Schokolade ein Geschenkpaket mit Shampoo, Duschbad, Magnesium- und Brausetabletten. Auf die Kinder warteten Gummibärchen, Malstifte und Bonbons.

Doch vor dem Preis stand Sonntag der Fleiß. Die Kinder starteten zusammen mit Frank Ebert, der im Roland-Kostüm – inklusive Schwert und Reichsapfel aus Schaumstoff - lief, über die Strecke von einem Kilometer. Die Erwachsenen konnten zwischen dem „Deichlauf“ über zehn Kilometer bis zum Fährmannssand und dem „Marschlauf“ über 6,5 Kilometer wählen. „Es geht heute nicht um Preise und Zeiten, sondern um den Spaß und sich zu bewegen“, sagte Meister bei der Begrüßung. Nach dem Aufwärmen gingen die drei Gruppen an den Start. „Den ersten Schuss gebe ich selbst ab“, sagte der Vorsitzende des Lauftreffs, der den Neujahrslauf erstmals eröffnete. Den zweiten Schuss überließ er seiner Stellvertreterin Behn. Doch als die Läufer den Countdown von zehn heruntergezählt hatten, blieb es still. Hilfe eilte herbei. Dann erfolgte auch der Startschuss für die zweite Gruppe. „Eigentlich wollte ich es testen, weil ich noch nie eine Waffe in der Hand hatte“, sagte Behn schmunzelnd.

Jörg Horkenbach und Anja Martin kamen über die 6,5-Kilometer-Distanz als erste ins Ziel. Thorsten Nissen absolvierte die Zehn-Kilometer -Strecke als Erster. Nach dem Lauf konnten sich die Läufer in der Skybar am Büfett stärken.

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