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Wedel-Schulauer Tageblatt

18. Oktober 2017 | 08:35 Uhr

Hetlingen : Startschuss für den Elbe-Dükerbau

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Vermessung für die 25 Millionen Euro teure Gas- und Telekommunikationsleitung hat begonnen. Ein Sorgentelefon wurde eingerichtet.

shz.de von
erstellt am 20.Sep.2013 | 12:00 Uhr

Start des 25-Millionen-Euro-Projekts Elbedüker-Bau in Hetlingen: Während einer Veranstaltung im neuen Feuerwehrhaus an der Hauptstraße wurde Mittwochabend den etwa 40 Zuhörern der Zeitplan für die Erneuerung der Pipeline erklärt. Die Vorarbeiten hatten wenige Stunden zuvor begonnen. Vermessungsfachleute waren für die Baufeldabsteckung eingewiesen worden, so Philipp von Bergmann-Korn, Pressesprecher der Betreibergesellschaft Gasunie.

Bei der Info-Veranstaltung wurde abermals die Sorge der Hetlinger laut, dass durch den zusätzlichen Lkw-Verkehr Schäden an den Häusern entstehen können. Knackpunkt: Während für die Schulstraße und den Deichverteidigungsweg Richtung Wedel in Kürze ein Beweissicherungsverfahren startet, sollen die Hausbesitzer der Hauptstraße leer ausgehen. Ein Unding, wie auch Bürgermeisterin Barbara Ostmeier (CDU) findet. Sie machte während eines etwa einstündigen Vorabgesprächs noch einmal Druck. „Wir haben das Thema offen angesprochen, das ist auch angekommen“, resümierte Ostmeier nach der internen Besprechung. Eine, die sich sorgt, ist Maren Fischer, die in der Hauptstraße 13 wohnt. Sie betonte, dass die Häuser alle alt seien und auf Marschboden gegründet. „Es ist egal, ob die Laster nur 30 fahren, es wackelt.“

Die Befürchtungen sind bei den Gasunie-Mitarbeitern angekommen und sollen nun neu bewertet werden. Die Beweissicherung für den Deichverteidigungsweg, auf dem vorwiegend der Schwerlastverkehr abgewickelt wird, ist für den 7. bis 11. Oktober geplant. In Hetlingen soll die Aktion im Oktober / November anlaufen. Die gesamte Strecke werde mit einem Planograph gescannt, damit alle Risse in der Straßendecke festgehalten werden. Den betroffenen Immobilienbesitzern wurde geraten, nicht nur eine Gebäudesicherung von außen zuzulassen, sondern auch von innen. Gegebenenfalls solle auch mal ein Schrank verrückt werden.

Die Startschachterstellung ist für die 47. Kalenderwoche geplant – also ab 18. November – und soll bis Weihnachten dauern. Die Bohrtätigkeit beginnt Anfang Mai 2014. Die Bohranlage wird mit einem großen begleiteten Schwerlasttransport geliefert werden.

Die Baustelle befindet sich etwa 1,5 Kilometer vom Dorf entfernt. Es wird, so verspricht Gasunie, keine Nachttransporte geben. Transporte finden nur montags bis freitags in der Zeit von 6 bis 20 Uhr statt. Zu Spitzenzeiten gibt es maximal etwa zehn Lkw-Fahrten pro Tag. Damit der Verkehr nicht für Ärger sorgt, sollen die Fahrer auf Tempo 30 und Rücksichtnahme eingeschworen werden.

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