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Wedel-Schulauer Tageblatt

13. Dezember 2017 | 14:37 Uhr

Wedel : Standortbekenntnis von Will-Pemco

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Weltmarktführer im Maschinenbau für die Papierindustrie kauft die bislang nur angemietete Produktionsimmobilie am Langenkamp.

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2015 | 12:00 Uhr

Wedel | Gute Nachrichten aus Wedels Wirtschaftswelt: Gestern gab die Karlsruher Vollack bauInvest bekannt, dass sie die Produktionsimmobilie im Langenkamp 8 verkauft hat. Käufer ist ihr bisheriger Mieter an diesem Standort, der Maschinenbauer Will-Pemco. Das Unternehmen, das seit 2011 in Wedel ansässig ist, will das Gebäude auf dem 18  000-Quadratmeter-Grundstück im Gewerbegebiet am Hamburger Stadtrand selbst weiter nutzen.

Ein klares Standortbekenntnis des Weltmarktführers im Bereich Technologien für Papierhersteller und -verarbeiter, wie Will-Pemco-Pressesprecherin Dorothee Stadie gegenüber dem Tageblatt erklärte: „Wir haben die Immobilie nicht gekauft, um in absehbarer Zeit aus Wedel wegzugehen“, so Stadie. Über den Kaufpreis schweigen beide Vertragspartner.

Rund 10.000 Quadratmeter umfasst der von Vollack geplante und realisierte Komplex, aufgeteilt in 7000 Quadratmeter Produktions- und Montagefläche sowie rund 3000 Quadratmeter Bürofläche. Die Produktionshalle bietet laut dem ehemaligen Eigner neun Kranbahnen, fünf ebenerdige Rolltore und Durchfahrtmöglichkeiten für Lkw zur Entladung per Kran.

Will-Pemco firmierte beim Umzug von Hamburg nach Wedel unter E.C.H Will und war Teil der Körber AG. 2013 war das Unternehmen in Schlagseite geraten und musste Insolvenz anmelden. Rettung brachte die Rücknahme durch die Körber AG, die den Maschinenbauer zuvor ausgegliedert hatte. 2014 übernahm die Barry-Wehmiller-Gruppe mit Sitz in den USA E.C.H. Will von Körber. Als Will-Pemco ist die Wedeler Firma heute nach Vollack-Auskunft Weltmarktführer für Maschinen zum Schneiden von Kopierpapier sowie zur Herstellung von Schulheften. Will-Pemco beschäftigte per Ende Juni in Wedel 150 Mitarbeiter und ist Ausbildungsbetrieb. Laut Stadie haben zum August wieder drei neue Auszubildende begonnen. Nach eigenen Angaben rechnet das Unternehmen für 2015 mit einem Jahresumsatz von 35 Millionen Euro.

Bürgermeister Niels Schmidt begrüßte das Immobiliengeschäft von dem Neuzuwachs in Wedels Gewerbewelt: „Ich freue mich über dieses Bekenntnis zum Standort und über die positive Entwicklung insgesamt, von der ich bei einem Besuch der Geschäftsführung erfahren habe“, sagte der Verwaltungschef gestern auf Anfrage.

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