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Saisonende in Wedel : Stadtwerke zeihen Bilanz für die Wedelecs

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Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Stadtwerke sind mit Ausleihzahlen zufrieden. Das Angebot sei touristisch attraktiv. Am Sonnabend ist die letzte Möglichkeit für einen E-Bike-Ausflug.

shz.de von
erstellt am 29.Okt.2015 | 12:00 Uhr

Wedel | Die vierte Saison neigt sich dem Ende zu. An diesem Wochenende wandern Wedels Elektrofahrräder zum Ausleihen in ihr Winterquartier. Sonntag ist bereits der 1. November, deswegen sind die Wedelecs nur noch bis einschließlich Sonnabend, 31. Oktober, für einen letzten Ausflug in die Marsch zu haben, darauf weisen die Stadtwerke Wedel hin.

„Die Zahlen sind stabil“, zieht Pressesprecherin Natali Steffen Bilanz. Mit rund 1300 Anfragen liegen die Ausleihen diesmal etwas hinter dem Vorjahr zurück. Dafür haben sich aber die Verleihzeiten verlängert. Von im Schnitt zwei bis vier Stunden auf durchschnittlich vier bis acht Stunden in dieser Saison. Dann seien die Räder natürlich auch weniger verfügbar, erklärt Steffen. Alles in allem könne man von einem guten Ergebnis sprechen.

50 Elektrofahrräder an 13 Stationen, davon zwei mit vollautomatischer Bedienung. „Wir haben keinen Standort, an dem nichts ausgeliehen wurde“, erklärt die Pressesprecherin. Auch die Automatik-Stationen laufen mittlerweile durchweg stabil. „Die Kinderkrankheiten sind ausgestanden“, so Steffen. Am Service-Point am Bahnhof werden die meisten Wedelecs ausgeliehen. Dort bekommen die Kunden eine ausführliche Einweisung. Aber auch die Mensch-zu-Mensch-Station an der Badebucht ist stark nachgefragt. Viele Nutzer kommen vom nahen Campingstellplatz, weiß die Pressesprecherin.

Die Stationen wurden in diesem Jahr neu verteilt. Auch mit der Ausdehnung in die Region habe man gute Erfahrungen gemacht, so Steffen. In Bahrenfeld wollten mehr als 50 Kunden ein Rad mieten. Über das neu eingerichtete Internet-Buchungstool wurden 30 Prozent der Ausleihen angemeldet.Viele Tagestouristen kommen durch die Wedelecs nach Wedel und in die Marsch, so die Sprecherin. Dadurch, dass bei der Ausleihe ein Pfand hinterlegt werden muss, wissen die Betreiber, woher die Interessenten kommen. „Fast aus der ganzen Welt“, sagt Steffen. „Wir sind bekannt und touristisch sehr attraktiv.“ Die 76.000 Euro Verlust per anno, im vergangenen Jahr vom Steuerzahlerbund als „Verschwendung“ angeprangert, haben sich laut Steffen in diesem Jahr reduziert. Für die einzige geschlossene Station am Strandbaddamm hat sich noch kein neuer Kooperationspartner gefunden. 

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