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Wedel-Schulauer Tageblatt

17. Dezember 2017 | 11:18 Uhr

Stadtwerke planen TV und Mobilfunk

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Geschäftsführer Adam Krüppel zeigt sich zufrieden mit Start von Wedel.net / Erweiterung der Internet-Sparte noch in diesem Jahr

shz.de von
erstellt am 23.Jan.2016 | 16:00 Uhr

Der erste Kunde ist bereits seit zwei Wochen mit Hochgeschwindigkeit Made in Wedel unterwegs. Stand Donnerstagabend war die Gruppe der Pioniere, die bei den Stadtwerken unterschrieben hatten, auf 70 angewachsen. Der städtische Versorger hat die Kabel eingestöpselt, den Schalter umgelegt und mit Wedel.net ein neues Geschäftsfeld eröffnet: Breitband-Internet und Festnetz-Telefonie. Und dabei soll es nicht bleiben. Die Stadtwerke arbeiten bereits an der Erweiterung ihrer neuen Sparte – durch Internet-Fernsehen, kurz IPTV, und Mobilfunk.

Ziel ist es, noch im laufenden Jahr auch das Fernseh-Angebot mit ins Internet-Paket stecken zu können, ließen die Stadtwerke im Zuge einer gut besuchten Info-Veranstaltung zu Wedel.net durchblicken. „Ein wichtiges Feld, um konkurrenzfähig zu sein“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Adam Krüppel auf Tageblatt-Nachfrage. Der Einstieg in die Mobilfunk-Sparte soll dann 2017 folgen.


Mit Service punkten


Aktuell bietet Wedel.net drei Privat-Tarife für Kunden in Wedel, Holm, Hetlingen und dem Hamburger Westen bis Groß Flottbek. Wedel.net S, M und L ermöglichen Download-Geschwindigkeiten von bis zu 16, 50 und 100 Mbit pro Sekunde (Mbit/s). Der Upload erreicht bis zu 2,4, zehn und 40 Mbit/s. Möglich wird dies durch die sogenannte Vectoring-Technik, die ein verstärktes Signal über die vorhandene Kupfer-Telefonleitung ins Haus sendet, so dass Installationen entfallen (wir berichteten).

Punkten wollen die Stadtwerke gegenüber großen Mitbewerbern wie Telekom zum einen durch den Preis, vor allem aber auch durch einen 24-Stunden-Service: „Wir kommen auch Weihnachten und nachts“, war ein mehrfach zitierter Slogan beim Info-Abend. Dafür wurde auch personell aufgestockt, so Krüppel auf Nachfrage. Was die Ersteinrichtung des neuen Anschlusses angeht: Die gibt es, falls gewünscht, in drei Varianten und mit Vergünstigungen für Stadtwerke-Gas- und Stromkunden. Was derzeit nicht im Angebot ist, sind Anschlüsse für Gewerbekunden – „noch nicht“.

Krüppels erstes Fazit zur Nachfrage nach dem Datenturbo drei Wochen nach dem Start: „Wenn man bedenkt, dass die Werbung jetzt erst anläuft, können wir zufrieden sein.“ Er verdeutlichte, dass Wedel.net keineswegs eine Spielwiese für das städtische Unternehmen oder ein Prestige-Objekt ist: „Dies ist ein echtes Geschäftsfeld. Es gibt einen Businessplan und es soll Erträge bringen“, so Krüppel gestern am Tageblatt-Telefon. Zu Planzahlen wollte sich der Stadtwerker-Geschäftsführer indes nicht äußern.


> www.sw-wedel.de

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