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Mit dem Ergebnis sehr zufrieden : Stadtsparkasse Wedel bilanziert 2,6 Millionen Euro Jahresgewinn

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Kreditgeschäft steigt an, Wertpapiergeschäft berappelt sich. Zehn-Millionen-Einlage der Stadt trägt zum hohen Abschluss bei.

shz.de von
erstellt am 24.Jun.2015 | 10:00 Uhr

Wedel | Die Niedrigzinsphase hält an. Trotzdem kann die Wedeler Stadtsparkasse von einem erfolgreichen Jahr berichten. „Wir sind mit dem Ergebnis des Jahres 2014 sehr zufrieden“, erklärt Vorstandsvorsitzender Marc Cybulski während der Vorstellung der Jahresbilanz. 2,6 Millionen Euro Gewinn erzielte das Kreditinstitut. Auch in vorherigen Jahren erwirtschaftete die Stadtsparkasse gute Ergebnisse. Doch mit denen musste die Bank in Schräglage geratene Schwesterninstitute unterstützen. „Das Jahresergebnis dürfen wir diesmal vollständig in eigene Rücklagen packen“, erläutert Cybulski. Und ergänzt: Bezüglich Eigenkapitalstärke liege das Wedeler Institut jetzt auf Platz zwei der Sparkassen in Schleswig-Holstein.

Natürlich habe auch die Zehn-Millionen-Einlage der Stadt zum hohen Abschluss beigetragen, so der Vorstandsvorsitzende. „Die Stadtsparkasse wird dieses Jahr die Zinsen an die Stadt zahlen“, versichert er, „wie auch in zukünftigen Jahren.“ Der Vertrag fordere allerdings eine jährliche Beschlussfassung. Die folge noch.

Eigentum sieht Cybulski nach wie vor als solide Kapitalanlage an. Die Stadtsparkasse könne ein kräftiges Kreditwachstum vorweisen. „Neuzusagen sind von 39,2 Millionen für 2012 über 51,9 Millionen für 2013 auf 70,5 Millionen für 2014 gestiegen.“ Vor allem aus Wedel und dem Hamburger Westen kämen die Kunden, die vornehmlich Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser finanzieren wollten. Auf dem Sektor wolle das Geldinstitut weiter wachsen, versichert Cybulski: „Wir sehen keine Immobilienblase, wir sehen stabile Preise.“

Vorstandsmitglied Josef Musil erläutert das Anlagen- und Wertpapiergeschäft: Bei den Privatkunden „haben wir eine positive Einlagenentwicklung erreicht“. Das sei ein großer Vertrauensbeweis. Ein Prozent Wachstum hatte sich die Stadtsparkasse vorgenommen, 8,3 Prozent seien es geworden. Den Grund dafür sieht Musil im Interesse der Kunden an risikolosen Anlagen.

Einlagenbestand gewachsen

Insgesamt sei der Einlagenbestand von 338 Millionen auf 367 Millionen Euro gewachsen. Während sich der Bestand der Spareinlagen auf dem Vorjahresniveau bewegt, sind die Termineinlagen um 24 Millionen angewachsen. Treiber dieser Entwicklung seien im Wesentlichen die Firmenkunden, erläutert Musil.

Das Geschäft mit den Wertpapieren, das ins Stocken geraten war, sei wieder angelaufen, ergänzt er. Besonders klassische Investmentfonds würden wieder nachgefragt. „Bei einem Jahresumsatz von 48 Millionen sind wir aber noch nicht ganz wieder da, wo wir sein wollen“, bekennt Musil. Bei den Versicherungen hingegen lägen die Ergebnisse deutlich über den Erwartungen. Versicherungen gegen Einmalbetrag hätten ihre Steigerungsrate mehr als vervierfacht. Auch die eigene Versicherungsagentur, die die Stadtsparkasse Ende vergangenen Jahres gründete, sei sehr gut angelaufen.

Für Spenden und Sponsoring gab das Institut 96  250 Euro aus. Zusätzlich 17.000 Euro aus der hauseigenen Kulturstiftung. Kundenbeziehung und ganzheitliche Beratung seien der Trumpf der Stadtsparkasse, so Cybulski. Anders als Mitbewerber würde die Wedeler Sparkasse keine Filialen schließen, versichert der Vorsitzende. 

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