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Wedel-Schulauer Tageblatt

30. Mai 2017 | 13:15 Uhr

Stadt prüft Radweg am Geestrand

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Beschlossen Machbarkeitsstudie kommt

Keine Aussicht auf bessere Wege für Radler und Fußgänger im Norden ders B  431-Nadelöhrs Mühlenstraße (wir berichteten), wenigsten aber im Süden tut sich etwas. Mit den Stimmen von CDU, Grünen, FDP und Linken hat der Planungsausschuss den Sperrvermerk für den Rad- und Fußweg Geestrand mit Querung der Wedeler Au aufgehoben und grünes Licht für eine Machbarkeitsstudie gegeben. Von SPD und WSI kam ein Nein.

Insgesamt 80  000 Euro sind für die Planung der Verbindung zwischen Gorch-Fock-Straße und Schulauer Straße auf der alten Südumfahrungstrasse in den Haushalt eingestellt. Rund 30  000 Euro davon veranschlagt die Verwaltung für die Studie. Geld, das die Sozialdemokraten nicht ausgeben wollen. Manfred Eichhorn, planungspolitischer Sprecher der Sozialdemokraten, merkte an, dass sich im Planungsareal zwei Grundstücke befinden, die nicht der Stadt gehören. „Es soll Schwierigkeiten geben, die Grundstücke zu bekommen“, so Eichhorn. Ohne Kaufoptionen solle man angesichts der finanziellen Situation der Stadt noch kein Geld ausgeben, sagte der SPD-Ratsherr. Ingrid Paradies (WSI) pflichtete ihm bei.

„Sie wollen diesen Radweg nicht und denken sich alle 14 Tage einen neuen Grund für ihre Position aus“, ging dagegen Grünen-Fraktionschef Olaf Wuttke Eichhorn an. „Wir sind gegenüber dem Bürger im Wort, für Radfahrer angesichts der gefährlichen Situation auf der B  431 eine einigermaßen gefahrlose Trasse zwischen Bahnhof und Roland zu schaffen.“ Dem schloss sich Martin Schumacher (FDP) an: „Das Verfahren ist doch umgekehrt: Wir kaufen nicht erst Grundstücke und schauen dann, wo der Weg langgeht.“ Ausschusschef Michael Schernikau (CDU) bezeichnete die Trasse als wichtiges Signal, dass Verkehre in dem Bereich entlastet werden sollen.

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erstellt am 17.Mai.2017 | 16:00 Uhr

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