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Wedel-Schulauer Tageblatt

22. Oktober 2017 | 05:44 Uhr

Wedel : Spendenwoche im Kundenzentrum

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

2000 Euro für jeden sind nicht genug: Die Stadtwerke sammeln zusätzlich sieben Tage lang für sieben Hilfsorganisationen.

shz.de von
erstellt am 13.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Das Kundenzentrum der Wedeler Stadtwerke ist gut besucht. Doch an einer Auskunft über Energieversorgung oder an Informationen über Wasser und Netzdienstleistungen ist an diesem Morgen keiner der Anwesenden interessiert. Wedels kommunaler Versorger hat die vielen Menschen eingeladen, weil aus dem Unternehmen eine Idee kam, wie das traditionelle karitative Engagement der Vorweihnachtszeit noch einmal zu vergrößern ist – und gleichzeitig noch mehr Einrichtungen partizipieren können. Beim Beginn der Spendenwoche lautet die Devise deshalb: Gemeinsam sammeln für den guten Zweck.

Die Hauptpersonen der Aktion sind nicht aus Fleisch und Blut. Die Stars passen alle auf einen Stehtisch. Sie sind unterschiedlich groß und haben jeder – das ist das Wichtigste – eine Öffnung im Deckel. Sieben Sammeldosen warten darauf, gefüllt zu werden. Die Stadtwerke wollten in diesem Jahr nicht einfach still überweisen, erklärt Geschäftsführer Adam Krüppel: „Wir wollen das Spendenvolumen steigern.“ Deswegen sammelt das Kundenzentrum jetzt stellvertretend für die Organisationen mit. Und informiert diejenigen, die etwas geben wollen darüber, wer und was unterstützt wird.

Ob Wedeler Tafel oder Sternenbrücke, Wedeler Therapiehilfe oder Frauenhaus Wedel, Arbeitslosenselbsthilfe, Weki oder Hamburg Leuchtfeuer: „Für alle ist es richtig angelegt“, beteuert Krüppel. Die Stadtwerke hätten die Organisationen bewusst ausgewählt.

Die sind über das Engagement dankbar. Zum einen freuen sie sich über die 2000 Euro, die der Versorger vorab jeder der sieben Einrichtungen in den Spendentopf steckte. Zum anderen über die Multiplikatorenfunktion, die die Stadtwerke übernehmen. „Ein Volk von Egoisten wollen wir nicht sein“, apelliert der Stadtwerke-Chef. Denn wichtig sei, an andere zu denken. Und wer nicht persönlich helfen kann, kann jedoch vielleicht etwas Geld geben: „Machen sie mit, jede Spende hilft“, forderte er auf. Noch bis nächsten Mittwoch, 18. Dezember, stehen die sieben Sammelbüchsen im Kundenzentrum in der Bahnhofstraße 35 – und Informationen gibt es gratis dazu.

Obwohl die Aktion noch in vollem Gange ist, denken die Stadtwerke schon an das nächste Weihnachtsfest. Fürs kommende Jahr, so verriet Krüppel, hätten sie sich bereits vorgenommen, noch mehr zu tun. Nicht nur die Hilfsorganisationen nehmen ihn beim Wort.

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