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Wedel-Schulauer Tageblatt

17. Oktober 2017 | 10:36 Uhr

Wedel : SPD will neue Grundschule bauen

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Zusätzliche Bildungseinrichtung soll im Wedeler Norden entstehen. Laut SPD müsse sich die Stadt auf weiter steigende Schülerzahlen einstellen

shz.de von
erstellt am 05.Feb.2015 | 14:00 Uhr

Wedel | Altstadtschule, Albert-Schweitzer-Schule und Moorwegschule – drei Grundschulen kann Wedel zur Zeit vorweisen. Nicht genug, sagt die SPD-Fraktion der Rolandstadt. Die Genossen fordern die Verwaltung auf, mit den Planungen für eine – zunächst zweizügige – Grundschule im Grenzbereich des künftigen neuen Quartiers Wedel-Nord zum Quartier Lülanden/Steinberg zu beginnen. Auch der Bau einer Kita soll gefördert werden.

„An der Albert-Schweitzer-Schule haben wir gerade Container angeschafft, auch die Moorwegschule benötigt bereits jetzt vier zusätzliche Räume“, sagt der Ortsvereinsvorsitzende Lothar Barop. Ebenso sei die Altstadtschule an ihrer Kapazitätsgrenze. Durch geplante Bauvorhaben und die steigenden Flüchtlingszahlen kämen immer mehr Kinder in die Stadt. Ein Trend, der nach Ansicht der Genossen anhalten wird. Trotz des demografischen Wandels. „Die Bevölkerungszahl im Großraum Hamburg wird weiter ansteigen, weil Menschen hierher ziehen“, so SPD-Mitglied Heidi Keck.

Durch das Projekt Inklusion und die steigende Zahl der DAZ-Klassen (Deutsch als Zweitsprache) benötigten die Wedeler Schulen zudem zusätzliche Räume. Größere Klassenverbände seien aus den gleichen Gründen heute keine Option mehr.

Angesichts dieser Entwicklung müsse Wedel langfristiger planen. Keck: „Die Stadt baut intensiv und hat sich noch nicht damit beschäftigt, die notwendige Infrastruktur zu schaffen.“ Barop sagt: „Wenn wir erst reagieren, wenn die Menschen hier sind, ist es zu spät.“ Würde die Verwaltung zügig mit den Planungen anfangen, kalkuliert Barop mit einem Zeitrahmen von fünf bis zehn Jahren.

Ein Neubau würde für die Sozialdemokraten zu einer Entlastung aller Grundschulen führen. Die neue Bildungseinrichtung könnte Kinder aus der Pinneberger Straße und aus dem Gebiet Lülanden aufnehmen. Altststadtschule und Moorwegschule könnten im Gegenzug die Albert-Schweitzer-Schule entlasten. Die Genossen legen Wert darauf, dass sie eine neue Grundschule auch dann für sinnvoll halten, wenn das Neubaugebiet Wedel-Nord nicht Realität werden würde.

 

 

 

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