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Haseldorf und Haselau : SPD setzt auf Zusammenarbeit

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Ortsvereine der Sozialdemokraten aus Haseldorf und Haselau vereinigen sich. Der Vorsitzende Thomas Hölck ist einstimmig bestätigt worden.

Haseldorf/Haselau | Seit 25 Jahren macht Rudolf Zilles sozialdemokratische Politik. Als Genosse in Haselau meist tapfer und fast allein auf weiter Flur. Nun wurden er und seine Frau Bärbel sowie das Ehepaar Karin und Ernst Struck auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Haseldorf im „Haseldorfer Hof“ herzlich willkommen geheißen. Zukünftig wollen die beiden SPD-Ortsvereine Haseldorf und Haselau zusammenarbeiten. Nach einem gemeinsamen Namen wird noch gesucht.

Ganz so friedlich, wie die Haselauer Genossen es gewohnt sind, Politik zu machen – nämlich „parteiübergreifend, fast immer einstimmig und einvernehmlich“, wie Zilles sagte – verlief die Versammlung in Haseldorf nicht. Der sonst als Vertreter der gemäßigten Töne bekannte Fraktionssprecher der Haseldorfer Sozialdemokraten, Boris Steuer, schlug harte Töne in Bezug auf das Klima in der Gemeinde an. „Seit der Kommunalwahl werden wir ständig mit Forderungen verfolgt“, beklagte er.

Steuer sprach die diversen „Baustellen“ an, bei denen sich die SPD-Haseldorf klar positioniert hätte, wie etwa die notwendige Renovierung der Schule, den Bauhof, das „leidige Thema“ AZV oder die Verwaltungsgemeinschaft mit Uetersen. In letzterem Punkt unterstütze die SPD weiterhin eine Beziehung mit der Verwaltung Uetersen, da sie keine inhaltlichen Probleme sehe, betonte Fraktionssprecher Steuer.

Was den Bauhof betreffe, läge ein „mit viel Geld bezahltes Gutachten von einer positiven Analyse zu der guten personellen und maschinellen Aufstellung vor“. Die Arbeitsplanung müsse noch verbessert werden. „Es fehlt bisher der große rote Faden“, räumte Steuer ein. Dennoch: Er würde sich freuen, wenn nicht nur dieses Thema umgesetzt würde. „Wenn wir Haseldorf nach vorn bringen wollen, müssen wir alle zusammenarbeiten und uns nicht ständig gegenseitig in die Schienbeine treten“, formulierte der sichtlich enttäuschte Steuer am Ende seinen Wunsch nach einer harmonischen Politik innerhalb der eigenen Gemeinde sowie zwischen Haseldorf, Haselau und Hetlingen.

Dieser Meinung war auch der Vorsitzende Thomas Hölck: „Eine Region, ein Dorf allein kann heute nicht mehr stark sein. Wir müssen als drei Gemeinden zusammenarbeiten – ohne Filz und Muff. Feudalismus existiert nicht mehr“, bekannte er.

Der gesamte SPD-Vorstand stand zur Disposition: Einstimmig wiedergewählt wurden der Vorsitzende Thomas Hölck, seine Stellvertreterin Heike Meyer-Schoppa und Kassenwart Frank Schoppa. Weiter im Amt bleibt auch Beisitzer Rolf Lange. Ihm zur Seite gestellt wurden Bianca Rehage und der Haselauer Ernst Struck. Marina Hölck wurde zur Schriftführerin ernannt. Darüber hinaus wurde sie erneut, zusammen mit ihrem Mann Thomas, als Delegierte für den Kreisparteitag gewählt. Delegierter für den  Kreisparteiausschuss bleibt Thomas Hölck.
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erstellt am 25.Nov.2014 | 16:00 Uhr

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