SPD lobt Sellmanns Amtsführung

Thomas Hölck.
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Thomas Hölck.

Thomas Hölck weist Kritik der CDU zurück

shz.de von
07. November 2018, 16:00 Uhr

Nach der harschen Kritik seitens der CDU-Fraktion und Udo Prinz von Schoenaich-Carolath-Schilden bekommt Haseldorfs neuer Bürgermeister Klaus-Dieter Sellmann (Foto) von der Freien Wählergemeinschaft Bürger für Haseldorf (BFH) nun Schützenhilfe vom SPD-Ortsvereinschef und Landtagsabgeordneten Thomas Hölck (Foto, rechts). „Der neue Bürgermeister Dieter Sellmann ist vermutlich der erste Bürgermeister der Gemeinde Haseldorf, der sich ganz offen traut, unabhängig vom hiesigen Adel seine Amtsgeschäfte auszuüben. Dafür hat er Respekt und Anerkennung verdient“, heißt es in einer Erklärung Hölcks.


Wenig um Probleme der Bürger gekümmert

Der Sozialdemokrat reagiert damit auf die wiederholte Kritik von CDU-Fraktions- und Parteichef Uwe Schölermann gegenüber seinem Nachfolger. Wie berichtet hatten sich die Christdemokraten gegen die Verlegung des jahrhunderte alten Jahrmarkts ausgesprochen und gefordert, dass die Müllbehälter im von der Allgemeinheit genutzten Teil des Haseldorfer Schlossparks weiter durch die Kommune geleert werden. Weiter heißt es in der Erklärung Hölcks: „Der ehemalige Bürgermeister Uwe Schölermann hat sich häufig mehr um das Wohlbefinden von Herrn Schoeneich-Carolath-Schilden als um die Lösung drängender Probleme der Bevölkerung gekümmert.“

Schölermann habe viele ungelöste Probleme hinterlassen, wie den Neubau oder die Sanierung der Grundschul-Sporthalle, den notwendigen Anbau der Feuerwache, den Ersatzneubau der Brücke am Grünen Damm, die Umgestaltung des neuen Sportplatzes und eine mögliche Erweiterung der Kindertagesstätte Elbarche. Hölck: „Ganz nebenbei hat er das gute Verhältnis zu den Nachbargemeinden zerstört.“ Zu diesem Verhalten passe auch, dass Schölermann nach der Wahl seines Nachfolgers die Amtsübergabe verweigert habe. „Uwe Schölermann, der eine konstruktive Oppositionsarbeit angekündigt hat, sollte mit diesem Kasperletheater aufhören und endlich zur Sachpolitik zurückkehren“, meint SPD-Chef Hölck.

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