zur Navigation springen
Wedel-Schulauer Tageblatt

24. November 2017 | 08:17 Uhr

Traditionspflege : Spaß unterm Maibaum

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Hunderte Besucher bei Veranstaltungen in Moorrege und Haseldorf.

Haseldorf/Moorrege | An der Tradition des Maibaumaufstellens ist gestern in Moorrege und Haseldorf festgehalten worden. Hunderte Besucher wurden von den Spektakeln angelockt.

Das Moorreger Maibaumfest ist inzwischen zu einer festen Institution geworden und erfreut sich bei den Bürgern großer Beliebtheit. Vor vier Jahren hatte das Kulturforum unter seinem Vorsitzenden Dieter Norton das Familienfest rund um einen sechs Meter hohen Maibaum ins Leben gerufen. Diesmal feierte das Forum zum dritten Mal vor dem Vereinshaus auf der eigenen Wiese an der Klinkerstraße. Pünktlich um 10 Uhr wurde der Mast zu Klängen des Musikzuges Moorrege von tatkräftigen Männern feierlich zum Festplatz getragen. Die von Norton auserwählten Baumträger Alexander Schächel, Ernst Ottenbacher, Wolfgang Risken und Hermann Wilkens konnten bei einer steifen Brise den Mast mit dem geschmückten Kranz auf die Wiese tragen. Norton rammte dann den Maibaum in den Boden und schnürte ihn mit Bändern in den Landesfarben blau, weiß und rot.

Bei einem fröhlichen Platzkonzert des Musikzuges Moorrege mit Liedern wie „Der Mai ist gekommen“ oder „Danz op de Deel“ hatten die etwa 150 Gäste Gelegenheit, den Maibaum zu bestaunen. Darunter auch Moorreges Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg (CDU), sein Zweiter Vize Georg Plettenberg (CDU) und der Vorsitzende der CDU-Moorrege, Jan Schmidt. Anschließend gab es für alle Gäste ein Glas Sekt gratis anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Kulturforums. Bevor alle zum Frühstücksbüfett schreiten konnten, wurde in einem großen Zelt der traditionelle Gottesdienst mit Pastor Stefan Weißflog in aufgelockerter Atmosphäre gefeiert. Die Kirchenband Raku sorgte mit Orchesterleiter Mitsuhiro Ikenoya für stimmungsvolle Musik zu den aufrüttelnden Worten Weißflogs über Gerechtigkeit, Verständnis, Großzügigkeit, Frieden und Liebe unter allen Menschen.

In Haseldorf war am Nachmittag der Maibaum schnell aufgerichtet. Das bewältigten die Feuerwehrmänner mit einem Kranfahrzeug geradezu spielerisch. Der Landfrauenverein Haseldorfer Marsch, berühmt für die Backkünste seiner Mitglieder, führte die Zuschauer mit einem Kuchenbüfett in Versuchung. Gegrilltes gab es auch und natürlich Spiele für die Kinder. Überall wurde angeregt geklönt, und der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Haselau sorgte für flotte Musik.

Auch die Haselauer Jugendfeuerwehr war aktiv. Temmy, Leon und Lukas sammelten Spenden für die Nachwuchs-Brandschützer, und sie trafen auf viele spendable Geber. Das schöne Wetter hatte zudem viele Ausflügler in die Marsch gelockt, die dann zufällig an der Maibaumfeier vorbei kamen. Radfahrer unter ihnen hatten es leicht, spontan eine Pause zum Mitfeiern einzulegen. Schwieriger war die Sache für Autofahrer, denn Parkmöglichkeiten in der Nachbarschaft der Feuerwehr wurden schnell knapp.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen