SoVD-Chefin besteht Feuerprobe

Vorsitzende Ellen Ibing (links) und ihre Stellvertreterin Karin Dücker (daneben) zeichneten langjährige Mitglieder aus.
Vorsitzende Ellen Ibing (links) und ihre Stellvertreterin Karin Dücker (daneben) zeichneten langjährige Mitglieder aus.

Jahreshauptversammlung Ortsverband Haseldorf-Hetlingen wächst auf 281 Mitglieder / Sozialberatung im Rathaus Uetersen

shz.de von
31. März 2017, 16:00 Uhr

Erst gab es Bratkartoffeln mit Roastbeef und dann ein dickes Lob für Ellen Ibing: Die Vorsitzende des Ortsverbands Haseldorf-Hetlingen des Sozialbverbands Deutschland (SoVD) ist seit einem Jahr im Amt und hat die Feuerprobe glänzend bestanden. Das jedenfalls findet ihre Stellvertreterin Karin Dücker, die sich unter Beifall der etwa 60 Gäste während der Jahreshauptversammlung im Haseldorfer Hof bei Ibing mit Blumen bedankte. „Sie hat sich wunderbar freigeschwommen, immerhin war sie von uns ins tiefe Wasser geschmissen worden“, sagte Dücker.

Der Ortsverband hat sich unter Ibing prächtig entwickelt. Bei neun Austritten und 23 Eintritten hat die Vereinigung nun 281 Mitglieder. „Wir sind ein richtig gutes Team“, lobte Ibing ihre Mitstreiter, allen voran ihre Vorgängerin Monika Sierk, die immer noch die Ausfahrten organisiert. Die Vorsitzende zog Bilanz, berichtete von 35 Besuchen anlässlich von hohen Geburtstagen und Ehejubiläen sowie Besuchen im Seniorenheim Dat Marschhus. Ihr Fazit: „Ehrenamt macht Freude.“

Neu im Angebot ist die ehrenamtliche Sozialberatung in Uetersen. Sie findet jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat von 15 bis 16 Uhr im Uetersener Rathaus, Zimmer 114, statt.

Als Referentin hatte Ibing Barbara Wille-Lehmann eingeladen. Die Vorsitzende des Fördervereins Palliativstation Asklepios Westklinikum Hamburg Rissen berichtete über den steinigen Weg bis zur Gründung dieser pflegeintensiven Station für Schwerstkranke. In Gesprächen nach ihrem Vortrag erfuhr die engagierte Vereinschefin, dass auch Angehörige von anwesenden SoVD-Mitgliedern in den Genuss dieser Einrichtung gekommen waren. Zwei zusätzliche Krankenschwestern, eine Koordinatorin für die mehr als 30 ehrenamtlichen Helfer, Supervisionen für die Teamer und Einrichtungsgegenstände werden aus der Vereinkasse finanziert. Dafür werden pro Jahr etwa 200  000 Euro Spenden benötigt, so Wille-Lehmann. Infos über die Arbeit des Vereins gibt es im Internet.

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www.palliativ-rissen.de

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sovd-kv-pinneberg.de

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