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Haseldorf/Haselau : Sonderausschuss für die Schulsanierung

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Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Haseldorf und Haselau beraten gemeinsam über Modernisierungsvorhaben.

Haseldorf/Haselau | Sanierung oder Neubau – mit diesem Thema haben sich die Mitglieder der Gemeindevertretungen von Haseldorf und Haselau auf einer gemeinsamen nichtöffentlichen Sitzung im Haseldorfer Hof befasst. Der Amtsausschuss als Schulträger der Grundschule in Haseldorf hatte beschlossen, eine Überprüfung der Schule und Turnhalle mit den Nebengebäuden in Hinsicht auf Wärmedämmung und -erzeugung durchzuführen, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Informationen der Gutachter waren so umfangreich, dass jetzt ein Sonderausschuss gebildet wurde, dem neben den Bürgermeistern je drei Gemeindevertreter angehören.

Das 5000 Euro teure Gutachten wurde von Luu und Feller, einem Ingenieurbüro für integrale Gebäudeplanung aus Kiebitzreihe, erstellt. Untersucht wurde der Schulkomplex, der aus dem alten Schulgebäude von 1891, dem Umbau und der Erweiterung von 1970/71 und der Erweiterung von 1997 besteht. Ermittelt wurden die „Ist-Werte“ und die Abweichungen zu den heutigen Anforderungen, der Energieeinsparverordnung EnEV als Mindestanforderung und den KfW-Anforderungen in den unterschiedlichen Standards, festgestellt. Daraus wurden unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten zur Energieeinsparung entwickelt.

„Die Komplexität des Vorhabens verlangt von den Gemeindevertretern eine intensive Beschäftigung mit den vorgeschlagenen Maßnahmen“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Bürgermeister. Bis Ende des Jahres müsse eine Entscheidung getroffen werden, in welcher Weise die Wärmeversorgung der Schule in Haseldorf zukünftig erfolgen soll, da sonst der vorhandene Vertrag mit e.on Hansewerk verlängert werden muss

Die Investitionsmöglichkeiten reichen vom Einbau neuer Fenster, dem Bau eines Blockheizkraftwerks bis hin zum Abriss und Neubau der Turnhalle. „Wir sind völlig ergebnissoffen“, betonte Haseldorfs Bürgermeister Uwe Schölermann (CDU) am Tageblatt-Telefon. Sorgen wegen der Finanzierungen hat er nicht, ebensowenig wie sein Haselauer Amtskollege Rolf Herrmann (CDU): „Wir stehen finanziell ganz gut da.“

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erstellt am 17.Apr.2015 | 14:15 Uhr

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