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Elbufer Wedel : Sommer, Sonne, Strand: So bleibt’s ein Vergnügen

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Baden, Grillen, Hunde, Parken, Müll: Das sind die wichtigsten Regeln für Elbufer-Besucher.

Wedel | Sommer, Sonne, Strandvergnügen: Zuverlässig locken Wärme und strahlender Himmel hunderte Menschen an Wedels Elbufer. Und genauso zuverlässig passiert es, dass aus Rücksichtslosigkeit, Unachtsamkeit oder Übermut eben jenes Sommervergnügen für viele verhagelt wird. Wedels Verwaltung hat daher zum Auftakt der neuen Strandsaison die wichtigsten Benimm-Regeln zusammengestellt.

Stichwort Müll: Im vergangenen Jahr gab’s die Grundreinigung durch den Bauhof und die Installation weiterer Müllbehälter. Die sollen – so der Appell der Stadt – bitte sehr auch fleißig genutzt werden. Auch wenn mancherorts ein paar Meter zurückgelegt werden müssen, weil Standorte am Strand selbst nicht geeignet sind. Bei gutem Wetter entleeren Bauhof-Teams täglich die Körbe und Tonnen an der Elbe.

Lagerfeuer und Grillen: Beides ist grundsätzlich am Strand in Wedel nicht erlaubt. Dafür ist der Grillplatz im Strandbad gedacht. Ein Verbot, das allzu oft missachtet wird. Nicht selten mit bösen Verletzungen für Kinder oder Tiere, die durch notdürftig verscharrte Glutnester laufen. Ganz zu schweigen davon, dass laut Ordnungsamt ganzes Mobiliar – etwa das der strandnahen Gastronomen – verfeuert wurde.

In Sachen Hunde gilt: Am westlichen Abschnitt beim Strandbad nein, im östlichen Abschnitt zwischen Fährhaus und Kraftwerk dagegen ja – aber unter Bedingungen. Die Stadt duldet Hunde, allerdings unter der Maßgabe, dass die Halter angemessen Rücksicht auf alle Strandgäste nehmen.

Was die erfrischende Abkühlung im Wasser angeht, wiederholt die Verwaltung ausdrücklich ihre Warnung: „Aufgrund des Schiffsverkers besteht akute und von vielen unterschätzte Gefahr durch Sog und Wellenschlag für Badende.“ Das gilt insbesondere für Kinder. Auch das Strandbad ist dezidiert keine Badestelle. Schon häufig habe die DLRG, die ihre Wache am Beachclub hat, Menschen aus gefährlichen Situationen retten müssen.

Schließlich das leidige Thema Parken. Zwar sind durch Sperrungen am Strandbaddamm Stellflächen entfallen. Nur wenige Meter weiter auf der Grünfläche an der Deichstraße jedoch ist in weit größerer Zahl Ersatz geschaffen worden. Dennoch würde immer wieder am Strandbadamm geparkt – nicht selten sogar, nachdem Schlösser für Absperrungen geknackt wurden. Die Stadt kündigt daher an, durchzugreifen und abzuschleppen, wo etwa Rettungswege blockiert werden.

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erstellt am 23.Mai.2014 | 16:00 Uhr

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