Silvester: Feuerwerk verboten

Jürgen Neumann (64) ist  verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Der  Diplomingenieur   ist seit 2007 in der CDU.
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Jürgen Neumann (64) ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Der Diplomingenieur ist seit 2007 in der CDU.

In Haseldorf und Haselau darf nicht geknallt werden

shz.de von
28. Dezember 2013, 16:00 Uhr

Für die Jugendfeuerwehr Moorrege endet 2013 mit einem vorbeugenden Brandschutzeinsatz: Sie werden Silvester, Dienstag, 31. Dezember, ausrücken, um die Altpapier-Container der Geestgemeinde zu fluten. Damit das Zünden von Böllern und Raketen nicht in einem Drama endet, haben sich Feuerwehrleute und Kommunalpolitiker auch in diesem Jahr Gedanken gemacht.

Heists Bürgermeister Jürgen Neumann (Foto, CDU) ruft zum Aufräumen auf. Das Jahr 2013 hatte in seiner Gemeinde mit einem verheerenden Feuer gestartet. Am Neujahrsmorgen war in einem Carport ein Feuer ausgebrochen, hatte auf das frisch renovierte Wohnhaus übergegriffen und es zerstört. Im nichtöffentlichen Teil hatte der Gemeinderat sogar über ein absolutes Feuerwerksverbot diskutiert.

Die Heistmer haben nun ein Rundschreiben erhalten, damit sie nicht in der Nähe (200 Meter Radius) der zwölf reetgedeckten Häuser pyrotechnische Gegenstände der Klasse II abbrennen. Zudem bittet Neumann, dass in Carports und Unterständen keine brennbaren Materialien lagern – auch keine gelben Säcke mit Plastikmüll.

Für Haselau und Haseldorf gilt ein generelles Abbrennverbot, für Hetlingen ist es etwas lockerer, wie das Amt Haseldorf mitteilt. Hier gilt die 200 Meter Grenze zur Kirche und zu reetgedeckten Häusern. Ansonsten ist ein Abstand zu brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen von mindestens 25 Metern einzuhalten. Auch das Amt Moorrege hat ein Abbrennverbot von einem 200-Meter-Radius bei Reetdächern verhängt. Das gilt neben Heist auch für Holm und Moorrege. Außerdem: Wer knallt, muss Neujahr auch den Dreck beseitigen.

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