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Wedel-Schulauer Tageblatt

23. September 2017 | 15:04 Uhr

Dorfabend : Sieg der Haselauer Giganten

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Nach zwölf Jahren erkämpft sich das Team von Bürgermeister Rolf Herrmann (CDU) die große Glocke.

shz.de von
erstellt am 17.Jul.2017 | 13:00 Uhr

Haselau | Jahrelang musste Rolf Herrmann (CDU) sich mit dem Glöckchen begnügen. Für die nächsten zwölf Monate aber darf der Bürgermeister in der Gemeindevertretung wieder die große Glocke schwingen: Im „Kampf der Giganten“ bezwangen die Haselauer die Titelverteidiger aus der Nachbargemeinde. Glocke und Glöckchen wechselten die Plätze. Das war am vergangenen Sonnabend zugleich Abschluss und Höhepunkt des beliebten Volksfestes im Freizeitgelände Deekenhörn.

Vier Aufgaben mussten die Gemeindevertreter aus Haselau und Haseldorf zuvor bewältigen. Als erstes sollte ein Ball in ein Storchennest geworfen werden. Das schaffte niemand. Beim anschließenden Eierlauf holte das Haselauer Team den ersten Punkt. Auch beim Einschlagen von je drei Nägeln in einen Holzbalken war Haselau der Konkurrenz voraus. Da half es den Titelverteidigern unter ihrem Anführer Boris Steuer (SPD) nicht mehr, dass sie sich im Basketball-Spiel als die Überlegenen bewährten.

Bejubelt wurden beide Teams. Ebenso viel Beifall erntete die karnevalistische Abordnung aus Moorrege, das Männerballett, das zuerst als „Biene Maja und ihre Freunde“ bezauberte, danach als verliebte Pandabären-Familie. Aber war es wirklich ein Männerballett? Der Zeremonienmeister des Festes, Harald Jürgs, Vorsitzender der Haselauer Vereinsgemeinschaft, entlarvte jedenfalls auch eine Tänzerin unter den Kostümierten. Lauter Mädchen schickte der TV Haseldorf auf die Bühne. Ihr turnerisches Können begeisterte das Publikum ebenfalls.

Angefangen hatte der Tag als Fest für die ganze Familie, besonders für die Kinder. Auf sie warteten die Hüpfburg des Jugendrotkreuzes, die Reitpferde Fee, Kessy und Rico, eine Spritze der Feuerwehr und viele Spiele. Bei der Landjugend konnten die Kleinen Dosen werfen, der Schulverein hatte sich einen Gummistiefel-Weitwurf einfallen lassen. Nägel einschlagen, Eierlauf, ein Hüpfspiel und vieles mehr kamen hinzu. Ehe die Kinder loslegten, mussten sie allerdings am Tisch des Bürgermeisters anstehen, denn der gab gemeinsam mit Eckhard Mädge die Laufzettel aus, mit denen die Kinder Süßigkeiten erwerben konnten.

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