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Wedel-Schulauer Tageblatt

18. Oktober 2017 | 22:45 Uhr

Wedels KiJuZ : Sie ist die Neue

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die 21-jährige Valena Switala macht ein Freiwilliges Soziales Jahr im Kinder- und Jugendzentrum der Rolandstadt.

shz.de von
erstellt am 11.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Sie ist erst 21 Jahre alt und hat schon die halbe Welt bereist – und im nächsten Jahr ist die zweite Hälfte dran. Zwischendurch macht Valena Switala (Foto) Station in Wedel. Sie junge Hamburgerin engagiert sich sozial und ehrenamtlich, sie ist die neue FSJlerin im Kinder- und Jugendzentrum (KiJuZ) in Wedel.

„Ich bin total gern hier, tolle Kollegen, super Stimmung“, sagt Switala und strahlt. Sie sitzt ganz ruhig im roten, weichen Sofa der Einrichtung, wirkt einerseits zurückgenommen, andererseits aber auch präsent und hellwach – und beeindruckend selbstsicher. Dass sie gut mit den Kindern und Jugendlichen im KiJuZ zurechtkommen wird, glaubt man sofort.

Seit sechs Wochen pendelt die Weltreisende jetzt zwischen Hamburg, wo sie bei ihrer Oma wohnt, und Wedel hin und her. Vor allen Dingen spiele sie mit den Kindern, erzählt sie, immer wieder Karten, das sei sehr beliebt. „Oder ich unterhalte mich einfach mit ihnen.“ Die Übernachtung im Haus am vergangenen Wochenende hat sie bereits mitgemacht. Außerdem gehts nach den Herbstferien mit der Pausenbetreuung in der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule weiter. Jugendarbeit im Jugendzentrum, „das passt genau“, stellt sie fest.

Switala ist zwar in Hamburg geboren, doch in Mölln in Schleswig-Holstein zur Schule gegangen. Nach dem Abitur zog es sie erst einmal in die weite Welt. Mit einer Freundin zusammen gings nach Indien. „Indien ist komplett anders, andere Leute, andere Kultur“, sie strahlt wieder. Ihr hat es dort in Asien so gut gefallen, dass sie nicht mit der Freundin zurück nach Hause, sondern noch allein weitergereist ist – auch durch Nepal, das genauso beeindruckend sei.

Zwischendurch kam sie für einen Monat nach Deutschland zurück, „um das mit dem sozialen Jahr klarzumachen“. Dann gings wieder fort. Switala stellte sich einfach an die Straße und trampte los. Durch Polen, Tschechien, ganz Osteuropa bis nach Griechenland runter – und wieder zurück. Ihre Eltern, gibt sie auf Nachfrage zu, waren nicht ganz so begeistert. Ihre Mutter sei allerdings früher auch getrampt.

Die junge Globetrotterin hat später vor zu studieren – „wahrscheinlich was Künstlerisches“ – aber „ich denke, dass ich mich vorher etwas austoben muss“, sagt sie, doch reichlich abgeklärt. In der Schule belegte Switala das Kunstprofil, sie zeichnet, malt, töpfert, schnitzt – und saugt sich mit Eindrücken voll, die sicher einmal ihren kreativen Ausdruck finden.

Um noch mehr Leute zu treffen, „die die abgefahrensten Sachen machen“, will die 21-Jährige nach ihrem KiJuZ-Jahr wieder los. Diesmal zuerst nach Australien, ein bisschen Geld verdienen und dann dort rumreisen. Gern auch wieder nach Asien. Ach ja, und nach Südafrika, eine Freundin besuchen, die dorthin ausgewandert ist.

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