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Seniorenbüro warnt vor dubiosen Anrufen und Beratungsangeboten

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

shz.de von
erstellt am 21.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Gisela Rawald, Leiterin des Wedeler Seniorenbüros, warnt vor dubiosen Anrufen, die seit Montag massiv bei älteren Menschen in Wedel eingehen. Demnach meldet sich eine Frau, häufig im Namen einer „Seniorenberatung aus Wedel“, so Rawald. Die Anruferin erkläre, sie biete Informationen zu den Themen Vorsorgevollmacht und Zuschüsse zur Pflegeversicherung an. Dann möchte sie einen Gesprächstermin vereinbaren – inklusive einem Hausbesuch von einem Herrn Thorsten oder Thomas Meier. Eine Nummer für mögliche Rückrufe gebe die Frau nicht heraus, so Rawald. Die ominösen Beratungsangebote erreichten offenbar ganz gezielt Wedeler im Alter über 60 Jahren. Und bei vielen würde der Eindruck erweckt, es handle sich um einen Service des Seniorenbüros der Stadt Wedel, sagt Rawald: Das sei jedoch keineswegs der Fall.


Mehr als 30 Bürger haben sich gemeldet


Seit Anfang der Woche erreichten sie bereits mehr als 30 Nachfragen von Bürgern, die irritiert waren und sich rückversichern wollten. In einem Fall sei bereits ein Termin mit jenem Herrn Meier gemacht worden, sagt Rawald. Den habe der Angerufene nach ihren Warnhinweisen jedoch vor der Haustür abgefangen und wieder weggeschickt.

Rawald mahnt angesichts der aktuellen auffälligen Häufung dieser Anrufe ältere Menschen dringend zur Vorsicht und rät, sich auf diese Form der angeblichen Beratung nicht einzulassen. Auch die Polizei sei bereits informiert. Die Leiterin des Seniorenbüros fordert die Bürger außerdem auf, sich im Zweifel an sie zu wenden unter Telefon (0 41 03) 70 72 68.

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