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Nichts für „Kinder aus Zucker“ : Sechstes Sommercamp beim TSV

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Mehr als 30 Kinder haben beim Zeltspektakel des TV Haseldorf trotz des vielen Regens viel Spaß.

Hasledorf | Für viele Kinder in der Marsch könnten die Sommerferien kaum schöner beginnen als mit dem traditionellen Sommercamp des TV Haseldorf. Am Donnerstagmorgen hatten 33 Jungen und Mädchen aus Haseldorf, Haselau und Seester ihre Zelte auf dem Fußballplatz am Schlossparkstadion aufgeschlagen und freuten sich auf vier aufregende Ferientage ohne Eltern.

Betreut wurden sie dabei in ihrer Selbstständigkeit von den acht Betreuern mit der Jugendwartin Janneke Olde, der Vorsitzenden des TV Haseldorf und Turn-Übungsleiterin Martina Strinz mit ihrer Mitstreiterin Elvira Prehn, dem Judo-Spartenleiter Heinz Grobys, Désirée Steiger von Fortuna Glückstadt, Ansgar Taubitz, Chrysanth-Brix Herrmann und dem stellvertretenden Jugendwart Malte Dombeck. Unterstützt wurden sie von den Nachwuchsbetreuern Marvin, Nika, Jil und Tore, die ihre Aufgaben sehr ernst nahmen und ganz großartig meisterten, wie Olde betonte. Überhaupt sei während der unbeschwerten Tage im Sommercamp inklusive eines Busausfluges zur Rissener Kiesgrube ein sehr rücksichtsvoller und freundlicher Umgangston unter den Kindern an der Tagesordnung gewesen, berichteten die Betreuer unisono.

Dabei waren die Bedingungen im sechsten Sommercamp nicht immer ganz einfach, denn teilweise schüttete es wie aus Kübeln vom Himmel und setzte die Wiesen unter Wasser. So wurde die Turnhalle oft zum alternativen Bolzplatz und Spiele wie der Werwolf oder das Bedrucken von T-Shirts und das Basteln von Freundschaftsarmbändern fanden im großen Zelt statt. Das tat der guten Laune und den vielfältigen Aktivitäten der Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren aber absolut keinen Abbruch, denn schließlich seien sie ja „nicht aus Zucker“, wie Grobys richtig feststellte.

Das zeigten die Kinder aus der Marsch auch beim ausgelassenen Toben auf dem Platz vor den Zelten, bei dem witzigen Spiel „Appel un Ei“ mit dem Anklopfen an Haustüren im Dorf und dem Versuch, die Anwohner zu unsinnigen Tauschgeschäften zu überreden oder ausgefeilten Turnübungen am Geländer des Stadions. Es waren Vorbereitungen für die Talentshow am letzten Abend in der Turnhalle. Hier zeigten die Judoka mit Rollen zur Musik ihre Übungen, die Turnerinnen ihr Können und Hanna sang ein Lied. Zuvor hatten alle am knisternden Lagerfeuer gehockt, ihr Stockbrot in den Flammen gebacken und Würstchen gegessen. Ingo Prehn sorgte wie jedes Jahr für ein gemütliches Feuer. Die Nacht verbrachten Kinder und Betreuer vorsichtshalber in der Turnhalle, weil für Sonnabendnacht ein Gewitter angekündigt war. Am Sonntagmorgen wurden die Kinder von ihren Eltern abgeholt, die sich herzlich für das Engagement der vielen freiwilligen Helfer bedankten.

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erstellt am 31.Jul.2017 | 16:00 Uhr

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