Schreberverein will Anlage renovieren

Volker Pelker (links) erhielt von Andreas Neumerkel einen Präsentkorb.
Volker Pelker (links) erhielt von Andreas Neumerkel einen Präsentkorb.

Avatar_shz von
24. März 2014, 16:00 Uhr

Sanierung und Renovierung stehen beim Schrebergartenverein Wedel im Mittelpunkt der nahen Zukunftsplanung. Auf der Jahresmitgliederversammlung in „Isi's Chamäleon“ in der Rudolf-Breitscheid-Straße wurde zudem mit Wolfgang Jansen ein neuer Zweiter Vorsitzender gewählt, der den „Chef“ Andreas Neumerkel nun tatkräftig unterstützen kann.

Neumerkel hatte vor einem halben Jahr die Führung übernommen, nachdem Volker Pelker aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war. Letzterer wurde für seine langjährige Arbeit noch einmal mit einem Präsentkorb geehrt und auch Wedels Stadtpräsidentin Renate Palm dankte ihm für seine Tätigkeit. Sie hatte zu Beginn die Grußworte für die Stadt Wedel überbracht und den Kleingärtnern für ihre gute Arbeit gedankt. Auch wies sie darauf hin, dass der Verein in Bezug auf Planungen nichts zu befürchten habe.


Mehr Begehungen geplant


Auch Neumerkel betonte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. Mahnende Worte fand er für einige „schwarze Schafe“ in den eigenen Reihen, die immerhin 508 Mitglieder stark sind. „Wir werden mehr Begehungen durchführen, denn in manchen Ecken sieht es aus wie in einem Schrotthandel oder einer Werkstatt und Müll liegt herum.“ Im vergangenen Jahr wurden 28 Ermahnungen ausgesprochen. So schuf er den Slogan „Nix in die Knicks“ und bat darum, sorgfältiger bei der Entsorgung von Grill- und Essensresten vorzugehen, damit nicht noch mehr Ratten angezogen werden. Darüber hinaus soll es eine neue Gartenordnung geben. Die Mitglieder bekamen einen Entwurf vorgelegt, der zu großen Teilen aus Köln kommt. Dort hat die Stadt eine zeitgemäße Ordnung erstellt.

Die Wedeler haben nun Zeit, sich mit dem Thema zu beschäftigen und ihren Obleuten Vorschläge und Ideen zu unterbreiten. Damit auf der nächsten Jahresmitgliederversammlung ein Beschluss gefasst werden kann. Auch sonst stehen die Zeichen allgemein auf Sanierung und Renovierung der Anlagen, die zwischen 30 und 40 Jahre alt sind. Trotzdem legte Rechnungsführer Dirk Augner einen ausgeglichenen Haushaltsvoranschlag hin.

Zu wählen gab es außerdem einen Schriftführer und Revisor. Rainer Zengel und Martina Tessnow wurden in ihren Ämtern bestätigt. Rüdiger Göke wurde neuer Vorsitzender der Schätzkommission.

Die mehr als 20 Einbrüche in den vergangenen Wochen hingegen blieben bei der Versammlung unerwähnt.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen