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Wedel-Schulauer Tageblatt

18. Dezember 2017 | 18:15 Uhr

Moorrege : Schöne Bühnentradition

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Vorhang auf: Die "Elmshorner Speeldeel" besucht die Gemeinde. Am Sonntag ist Premiere von „Wat mutt, dat mutt“.

shz.de von
erstellt am 23.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Es hat schon Tradition: Wenn die „Elmshorner Speeldeel“ mit einem neuen Theaterstück auf Tournee geht, ist Moorrege die erste Station. So auch am kommenden Sonntag, 27. Oktober, wenn es um 18 Uhr im Info-Zentrum der Regionalschule Moorrege (RegMo) zur Premiere des Platt-Schwanks „Wat mutt, dat mutt“ von Bernhard Fathmann kommt. Die Organisation hat wieder der DRK-Ortsverein übernommen.

„Großes Bauernhaus, Verkehrswert 300 000 Euro, für 100 000 Euro zu verkaufen, pflegebedürftiger Bauer muss dafür mit übernommen werden.“ So lautet die Anzeige, die Jakob Tiete (Herbert Hübsch) aufgegeben hat, wobei er selber den gesundheitlich angegriffenen Bauern spielen will, um sich auf diese Art die 100 000 Euro zu ergaunern. Denn der Hof ist pleite, Jakob will ihn sanieren, aber nicht abgeben.

Auf die Immobilen-Annonce meldet sich Karin Meier-Ebeling (Jutta Ennulat), die planmäßig von Jakob und dessen Untermieter und Neffen Kurt (Bodo Koopmann) nahezu zur Verzweiflung getrieben wird, um sie zu vergraulen. Im Grundstücksvertrag befindet sich nämlich eine Klausel, dass das Geld für den Hof zu zahlen ist, wenn die Pflege des Bauern abgebrochen wird. Was Jakob und Kurt nicht wissen: Karins Mutter Martha (Maren Lötje), die plötzlich auftaucht, hat den Hof in Wirklichkeit längst gekauft.

Und so bekommt Jakob die Quittung für seine Geldgier: Dem Landwirt mit seinen typischen Alterskrankheiten wird eine Pflege zuteil, die ihm so gar nicht schmeckt.

Regie in diesem Lustspiel in drei Akten führt Tillmann Weiberich aus Glückstadt, der ehemalige Landesvorsitzende des Niederdeutschen Bühnenbundes Schleswig-Holstein. „Wir hatten bereits mit unserem Vier-Personen-Stück ‚Lütte witte Siedenschoh‘ großen Erfolg“, erinnert sich Gerd Richert aus Haselau. Der Vorsitzende der „Elmshorner Speeldeel“ hofft auf eine ähnlich gute Resonanz bei den Freunden der plattdeutschen Sprache.

Weitere Aufführungen gibt es im Uetersener Restaurant „Zur Erholung“ in der Mühlenstraße 56 am Mittwoch, 6. November, im Heistmer Lindenhof im Großen Ring 7 am Sonntag, 10. November, und im Haseldorfer Hof in der Hauptstraße 32 am Freitag, 15. November.

Karten gibt es bei der Theaterkasse Moorrege in der Wedeler Chaussee 26, Telefon (0 41 22) 90 27 00 für neun Euro.

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