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Wedel-Schulauer Tageblatt

20. Oktober 2017 | 20:43 Uhr

Schleichweg: Anlieger drohen mit Klage

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Desolate Fahrbahn Gnäterkuhlenweg sollte bereits 2009 gesperrt werden

shz.de von
erstellt am 22.Apr.2017 | 16:00 Uhr

Eskalation am Gnäterkuhlenweg: Nach der Forderung, die Durchfahrt mittels Einrichtung einer unechten Einbahnstraße zu sperren, um den Durchgangsverkehr zu unterbinden (wir berichteten), zünden Anwohner die nächste Stufe. Donnerstag sind Jost Jantzen und Thomas Buchholz im Rathaus vorstellig geworden, um die unverzügliche Sperrung des nördlichen Gnäterkuhlenwegs zu verlangen. Andernfalls werde man eine Untätigkeitsklage gegen die Stadt prüfen lassen und Kiel einschalten.

Grund für die verschärfte Tonart in der seit Jahren währenden Problemlage ist eine Beschlussvorlage von 2009. Darin hatte die Verwaltung die Bereitstellung von Mitteln für den Ausbau von Gnäterkuhlen- und Osterkampweg vorgeschlagen, um eine verkehrsgerechte Anbindung an die Pinneberger Straße zu gewährleisten. Ziel war demnach, dem Anlieger- wie auch dem Durchgangsverkehr, dem bekanntlich die Verbindung als Hamburg-Schleichweg dient, eine sichere Nutzung zu gewährleisten. Wörtlich heißt es in dem Papier: „Wenn die desolaten Teilstücke des Gnäterkuhlen- und Osterkampwegs nicht umgehend verkehrsgerecht ausgebaut werden, muss eine Nutzung dauerhaft untersagt werden.“

Passiert ist laut Buchholz zumindest im Gnäterkuhlenweg seither nichts. Im Gegenteil. Asphaltschicht und Nebenflächen zeigen haufenweise tiefe Löcher und Risse. „Das ist erschreckend, ein Hammer“, sagt Buchholz. „Es muss endlich etwas geschehen, damit die Stadt glaubwürdig bleibt.“

Wie berichtet monieren die betroffenen Anwohner, dass der Gnäterkuhlenweg entgegen seinem tatsächlichen Ausbaucharakter als Durchgangsstraße genutzt wird. Verbotswidrig auch durch zahlreiche Lkw und allgemein in der Regel mit einer Geschwindigkeit jenseits der erlaubten 30 Stundenkilometer. Buchholz und Jantzen fordern daher ein Einfahrtverbot aus Richtung Pinneberger Straße in Höhe Seemoorweg, um den Schleichwegverkehr zu verhindern.

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