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Wedel-Schulauer Tageblatt

21. Oktober 2017 | 18:30 Uhr

Rissen/Wedel : Sandmoorweg wird entschleunigt

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die nördliche Verbindung zwischen Wedel und Hamburg bleibt offen. Die erstmalige Herstellung geht mit massiver Verkehrsberuhigung einher.

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2014 | 10:00 Uhr

Wedel | Ende eines jahrelangen Tauziehens um die künftige Nutzung des Sandmoorwegs und des Wespenstiegs: Im Herbst 2014 rollen die Bagger an, um die Straßen im Stadtrandbereich Wedel-Hamburg neu anzulegen. Und mittlerweile ist auch amtlich, wie es dann weitergeht mit dem Verkehr in Wedels Nord-Osten: Er wird fließen – wenn auch sehr langsam.

Sperrung des Wespenstiegs oder nicht: Die Frage, die alle Jahre wieder die Gemüter in Hamburg und Wedel bewegt, schwebte auch über den Planungen zur so genannten erstmaligen endgültigen Herstellung der beiden Straßen. Während Wedel mit Nachdruck für Offenheit kämpfte, wollten insbesondere die Anwohner, aber auch SPD und Grüne in der Bezirksversammlung Altona den Durchgangs- und Pendlerverkehr unterbinden (wir berichteten). Das ist vom Tisch. Abgelehnt, hieß es aus der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation.

Was dagegen geblieben ist, sind die Bestrebungen, die nördliche der drei Verbindungen in Wedel über die Ländergrenze hinweg für den Durchgangsverkehr so unbequem wie möglich zu gestalten. Sprich: Größtmögliche Entschleunigung ist angesagt.

Wie? Durch Baumaßnahmen. Auf Anfrage des Wedel-Schulauer Tageblatts erklärte Kerstin Godenschwege, Pressesprecherin des Bezirksamts Altona: „Die Durchgängigkeit für die Straßen Sandmoorweg und Wespenstieg wird beibehalten und mit der maximal möglichen Anzahl an baulichen Elementen zur Verkehrsberuhigung versehen.“ Etwa alle 80 Meter sollen solche Tempobremsen installiert werden – entspricht etwa einer Verdoppelung der bisherigen Maßnahmen. Diese sind geplant in Form von „Einengungen der Fahrbahnbreite, Verschwenkungen und Aufpflasterungen, die zum langsamen Fahren anhalten und die Attraktivität der Durchfahrt durch Sandmoorweg und Wespenstieg mindern“, so Godenschwege.

Mit dem Ausbau geht zudem eine Umgestaltung der Zugfahrt zum Parkplatz des Wildgeheges einher. Die soll künftig ausschließlich über den Wespenstieg erfolgen. Dazu wird der Kurvenbereich im Übergang aus dem Sandmoorweg entsprechend umgebaut. Hintergrund ist eine Verbesserung der Sicherheit für Fußgänger, die die Straße vom Parkplatz zum Wildgehege queren, sowie vor allem für Kinder, die den Spielplatz vor dem Eingang nutzen. Der Umbau erfolgt in zwei Stufen. Beginn ist im Norden zwischen Wespenstieg und dem Restaurant KDW.

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