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Wedel-Schulauer Tageblatt

20. September 2017 | 09:41 Uhr

Saisonstart für die Bienenfreunde

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Aktionstag Imkerverein Uetersen und Umgebung hofft auf viele Besucher im Moorreger Museum / Schulklassen sind gern gesehen

Gute Nachricht für alle Interessierten rund um das Imkerwesen: Auch nach dem plötzlichen Tod von Imker-Chef und Museumsgründer Hans-Hermann Oßenbrüggen im Juli 2015 hat das Moorreger Bienenmuseum eine Zukunft. Davon können sich Besucher in diesem Jahr erstmals am Sonntag überzeugen. Bis Ende September ist das Haus in der Klinkerstraße 82 an jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat in der Zeit von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Am Eröffnungstag werden die Besucher mit Kaffee und Kuchen verwöhnt.

Wer sich mit Wilhelm Finck unterhält, sollte vor allem eins haben: Zeit. Denn wenn der Imker ins Erzählen kommt, wird es schwer, sich von ihm zu trennen. Seine Begeisterung für Bienen ist ansteckend und sein Wissen über seine zahlreichen kleinen Freundinnen umfassend. An den vergangenen Wochenenden war er zusammen mit seinen Kollegen vom Imkerverein Uetersen und Umgebung fleißig. Ein gutes Dutzend Freiwillige traf sich zum Großreinemachen im Bienenmuseum, das die 1899 gegründete Gemeinschaft in den Klassenräumen der ehemaligen Moorreger Schule betreibt. „Es wird nicht nur gesäubert, wir sichten die Exponate und präsentieren sie neu“, sagte Vorsitzender Oliver Gimball. Die engagierte Truppe um den 39 Jahre alten Moorreger hofft auf viele Besucher.


Ausstellung soll erhalten bleiben


Nach dem Tod des langjährigen Vorsitzenden Oßenbrüggen, der sich als Vater des Bienenmuseums weit über die Kreisgrenzen einen Namen gemacht hatte, war im Imkerverein ein Vakuum entstanden. Auf der Hauptversammlung im Februar wurde der selbstständige Bestattungsunternehmer Gimball zu seinem Nachfolger gewählt. Sein erklärtes Ziel ist es, das Museum zu erhalten.

Warum verlässt die alte Bienenkönigin den Bienenstock, wenn ihre Nachfolgerin schlüpft? Wie finden die Bienen ein neues Zuhause? Wie orientieren sich Bienen? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Interessierte bei einem Besuch. Vom Schwarmfangkorb bis zum Bienenwanderwagen gibt es vieles zu entdecken. „Hier ist immer ein Ansprechpartner anwesend“, sagt Bienen- und Naturfreund Finck.







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