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Wedel-Schulauer Tageblatt

21. Oktober 2017 | 21:59 Uhr

Wedel : Richtkranz über Neubau für Jenoptik

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Der Jenaer Konzern investiert 16 Millionen Euro in den Neubau eines Bürokomplexes im Industriezentrum Wedel.

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Mit Unterzeichnung des Mietvertrags für weitere 15 Jahre im Frühjahr 2013 hat Jenoptik eine Großinvestition im Industriezentrum Wedel (IZW) angestoßen: Mehr als 16 Millionen Euro steckt die Catalyst Capital in Modernisierung und Umbau ihrer Flächen an der Industriestraße. Hauptmieter ist Jenoptik. Beide feierten jetzt mit dem Bauherren Porr Deutschland Richtfest für ein Kernstück – den Neubau eines Büro- und Kantinenkomplexes.

Im April soll das „Haus 1“ bezugsfertig sein, teilte Jenoptik-Pressesprecherin Cornelia Horst gestern auf Tageblatt-Anfrage mit. Zudem werden Altgebäude nach den Bedürfnissen des Unternehmens saniert. Nach Abschluss ziehen die Mitarbeiter um. Es folgt der Abriss des alten Komplexes, um zusätzlich einen Hallenneubau auf der Fläche für Jenoptik zu realisieren.

Ende 2015 soll die Maßnahme abgeschlossen sein. Büro- und Fertigungsflächen der Technologie-Schmiede werden dann von 32.000 auf 26.000 Quadratmeter reduziert und optimiert sein, so Horst. Eine Verkleinerung durch bessere Büro-Konzepte und kürzere Wege, nicht durch Reduzierung der Mitarbeiter: Rund 500 Menschen sind aktuell und auch künftig für Jenoptik in Wedel tätig, wo der Hauptsitz der Sparte Verteidigung und Zivile Systeme ist. Pläne einer Expansion in der Rolandstadt durch Verlegung des Werks in Essen haben sich indes mittlerweile zerschlagen. Jenoptik wird beide Standorte halten.

15,7-Millionen-Auftrag unterzeichnet

Und der Konzern muss sich offenbar keine Sorgen um einen Mangel an Arbeit machen: Erst Donnerstag teilte die Firmenzentrale in Jena die Unterzeichnung eines neuen Auftrags für die Wedeler Sparte mit: 86 militärische Fahrzeuge – 62 Leopard-2-Panzer sowie 24 Panzerhaubitzen 2000 – wird Jenoptik bis Mitte 2016 für den Sicherheits- und Wehrtechnikhersteller Krauss-Maffei Wegmann mit Turm- und Waffenstabilisierungssystemen ausstatten. Auftragsvolumen: 15,7 Millionen Euro.

Im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungstechnik zählt Jenoptik in Deutschland nach eigenen Angaben zu den wichtigen Anbietern von Teilsystemen und Komponenten. „Dieser neue Auftrag für Landfahrzeuge bestätigt uns, dass wir mit unseren Lösungen eine technologische Spitzenstellung einnehmen. Darüber hinaus können wir damit einen Beitrag für die Sicherheit der Soldaten leisten“, so Jenoptik-Chef Michael Mertin.

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