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Wedel-Schulauer Tageblatt

23. Oktober 2017 | 18:04 Uhr

Revuegirls sterben wie die Fliegen

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Krimi und Komödie auf die feine englische Art: Am 26. Februar feiert die neue Produktion „Mordsballett“ im Theater Wedel Premiere

Feinsinniger Humor, skurrile Charaktere und Spannung bis zur letzten Minute: Mit der Kriminalkomödie „Mordsballett“ von Dennis Woodford hat das Theater Wedel genau das gefunden, „was jetzt einfach mal wieder dran ist“. Nämlich Krimi und Komödie in bester Kombination, erklärt Pressesprecherin Sabine Semprich. Und dann auch noch so schön englisch, schwärmt die Mimin, die diesmal wieder mit einer Rolle dabei ist. Am Freitag, 26. Februar, hebt sich der Premierenvorhang für das mörderische Ensemblespiel. Die Proben laufen auf Hochtouren.

Autor Woodford stand lange selbst auf der Bühne, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er kennt das Geschäft. Seine Plots sind ausgeklügelt, seine Dramaturgien exzellent entwickelt, sein Humor britisch staubtrocken. Im „Mordsballett“ dreht sich alles um die ehemalige Revuetänzerin Lottie, die sich im fortgeschrittenen Alter mit ihrer treuen Garderobiere Bessie in die Einsamkeit zurückgezogen hat. Durch den plötzlichen Besuch ihrer alten Ballettkollegin Jane wird sie gehörig aufgeschreckt. Jane erzählt Lottie vom mysteriösen Verschwinden aller übrigen Tänzerinnen aus der ehemaligen Revuetruppe. Doch Lottie wiegelt ab – erst einmal. Als Jane kurz darauf das zeitliche segnet, wird sie allerdings nervös, sehr sogar. Ein männlicher Beschützer muss ins Haus. Ob der freundliche Mr. Golightly der Richtige ist, das bezweifelt wiederum Bessi. Das Morden geht nämlich weiter. Der Kanarienvogel liegt tot im Käfig.


Das Stück hat Tempo


Eine besondere Herausforderung sei diesmal die Vielschichtigkeit des Stücks, berichtet Semprich. Es gelte, die vielfältigen Stimmungslagen kenntlich zu machen, die vielen schnellen Stimmungswechsel darzustellen. Das Stück hat nämlich Tempo. Besonders der feine englische Humor und die verschrobenen, schrägen Charaktere haben es der Mitspielerin angetan. Beim Krimi liebt Semprich das „Anteasern“, das bedeutet, immer wieder Hinweise zu geben, ohne zu viel zu verraten. „Der Fall wird gelöst“, sagt die Darstellerin. Trotzdem bleibe es spannend, bis zum Schluss.  


>  www.theater-wedel.de

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