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Klares Ja zur Pflichtversicherung : Rekordverdächtige Jahreshauptversammlung des Schrebergarten-Vereins

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

116 stimmberechtigte Mitglieder kommen zur Jahreshauptversammlung des Schrebergarten-Vereins ins „Kingz“.

Wedel | Der Mitglieder-Andrang war derart groß, dass die Jahreshauptversammlung des Schrebergarten-Verein Wedel erst nach einer 15-minütigen Umbaupause im „Kingz“ beginnen konnte. „Dass wir heute so viele hier geworden sind ist einfach toll. Wir freuen uns sehr über den Zuspruch“, sagte Vereinschef Andreas Neumerkel zur Eröffnung den 116 stimmberechtigten Mitgliedern und Gästen, darunter Bürgermeister Niels Schmidt (parteilos), Helmut Hardekopf, Vorsitzender des Kreisverbandes der Kleingärtner Pinneberg, sowie Landesfachberater Thomas Kleinworth. Im Bericht des Vorsitzenden sprach Neumerkel von einem arbeitsintensiven und leider auch „feurigem“ Jahr.

„Zuerst mussten wir den Verlust unseres Vereinshauses im Nieland beklagen, ehe ein Feuerteufel im Herbst und Winter insgesamt vier, durch die Pächter nicht versicherte, Lauben im Heldenhain anzündete und zerstörte“, sagte Neumerkel. Dieses Dilemma könne sich jederzeit wiederholen. „Also bleibt wachsam und versichert euch gegen Feuer und Brandschuttentsorgung, da der Verein hier keine finanzielle Hilfe gewährleisten kann“, mahnte der Vereinschef.

Freuen konnte sich Neumerkel dagegen über die Beilegung des Rechtsstreits in Sachen „Räumung Schlödelsweg“ und des erledigten „Stadtproblems Corsland“ nach Anschaffung und Einpflanzung von fünf Holunderbäumen in 25-Liter-Containern im Rahmen einer Gemeinschaftsarbeit von Schrebern der Kolonie Corsland III. „Mit diesem Kompromiss zwischen der Stadt und unserem Verein konnten die Kosten von Anfangs geforderten 11.000 Euro auf 300 Euro gesenkt werden“, so Neumerkel.

Auch die weitestgehend konstant gebliebenen Mitgliederzahlen stimmten den Vereinschef froh: 332 aktive Pächter, 79 Familien und 53 passive Mitglieder zähle der Klub. 30 Bewerber gebe es. „Also 494 Mitglieder insgesamt“, so Neumerkel, ehe der Kassenbericht aufzeigte. Zudem sei der Verein finanziell gesund und gut aufgestellt.

Nach turnusmäßigen Neuwahlen, in denen Wolfgang Jansen (zweiter Vorsitzender), Rainer Zengel (Schriftführer) und Martina Tesnow (Kassenprüferin) allesamt wiedergewählt wurden, gab es zahlreiche Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und besondere Verdienste.

Zahlreiche Mitglieder des Wedeler Schrebergarten-Vereins wurden für langjährige Mitgliedschaft geehrt.
Zahlreiche Mitglieder des Wedeler Schrebergarten-Vereins wurden für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Foto: Hoppe
 

Satzungsänderungen und Abstimmungen dominierten dann das Ende der durchgängig harmonischen Zusammenkunft. So wurde unter anderem besiegelt, dass künftig der Abschluss einer Brandschutzversicherung für jeden Pächter Pflicht sei.

Und dass der Verein im Hinblick auf den geplanten Neubau eines Vereinshauses im Nieland auf 15  000 Euro vom Sparkonto zurückgreifen dürfe. „Wir wollen das neue Vereinsheim. Es soll größer und breiter werden. Inklusive Gasheizung und Büroraum“, freute sich Neumerkel über die Einigkeit. Er hofft auf eine Realisierung des Projektes schon in 2017. Dem Beschluss, die Kleintierhaltung auf maximal fünf Tiere pro Laube zu begrenzen, folgten abschließende Worte des Bürgermeisters, in denen Schmidt die Arbeit des Vereins würdigte und auch für die Zukunft die Unterstützung der Stadt zusicherte.

Während der Hauptversammlung gab es zahlreiche Ehrungen. Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Halina Beym-Schramm, Jürgen Böttcher, Thomas Evers, Andreas Harwardt, Brigitte Henning, Petra Heydorn, Irmela Mönch, Helmut Morciniec, Hans-Thomas Reckert, Linda Strassburger und  Christa Trosien. Für 25 Jahre: Bärbel Clasen, Peter Clasen, Robert Dahlke, Hasan Köksal, Erika Schuster und  Detlef Wuttig. Für 30 Jahre: Gudrun Dispert, Klaus-Dieter Napiwotzki, Monika Rzepa und  Reinhard Schuster. Seit 50 Jahren ist  Reinhard Jeschke  Mitglied.  Für besondere Verdienste wurden durch den Kreisverbandsvorsitzenden Helmut Hardekopf ausgezeichnet: Heinz Gläser und Detlef Wuttig (beide Bronze) sowie Rüdiger Göke (Silber).
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