Reisen in Zeit und Welt

Das Wedeler DRK hat ein buntes Programm für die Montagsseminar-Reihe zusammengestellt

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04. Januar 2018, 16:00 Uhr

An bunten Themen mangelt es der Montagsseminar-Reihe nie. Auch für die erste Hälfte des neuen Jahres hat das Wedeler DRK ein vielfältiges Programm aufgelegt, das die Besucher einmal in der Woche mit auf Reisen nimmt. Dabei werden nicht nur fremde Länder erkundet. Es geht auch zurück auf Spurensuche in die Vergangenheit, es stehen Stippvisiten in Themenfelder wie Religion, Gesellschaft und Literatur an, und die traditionellen und liebgewonnenen Angebote werden natürlich auch gepflegt.

Das Team um Vorstandsmitglied Annegret Behrmann, das das Programm in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit aufgestellt und organisiert hat, beginnt den Montagsseminar-Zyklus am 15. Januar mit solch einer Traditionsveranstaltung: mit dem Rückblick von Bürgermeister Niels Schmidt aufs vergangene Jahr sowie einem Ausblick auf das, was auf Wedel 2018 zukommt. Auf Bilder und Informationen aus fernen Ländern können sich Teilnehmer am 29. Januar, 9. und 16. April und am 29. Mai freuen. Der erste Termin ist für den Panamakanal reserviert. Rainer Bertheau referiert über die Geschichte und Eigenart der künstlichen Wasserstraße. Im April folgt Ernst Korth mit einem Diavortrag über die Blumenpracht in dem „schönsten Frühlingspark der Welt“, dem holländischen Keukenhof. Eine Woche später steht der nahe Osten im Fokus. Von interessanten Begegnungen im gestrigen und heutigen Iran berichtet die Dozentin. Zurück in den Kreis Pinneberg führt Anke Rannegger Ende Mai. „Bomben auf Helgoland“ hat die Stadtarchivarin ihren Vortrag betitelt, der die Vorgeschichte und die Folgen der Evakuierung der Helgoländer nach Wedel erzählt.


„Aus Strafe zur See“

Die Historie hat auch ein Vortrag von Jens Elmhorst am 5. März im Blick. Unter dem Titel „Aus Strafe zur See“ beschäftigt sich der Referent mit frühem Menschenhandel, Kaperung und Lösegang. „Bereits damals erkannte man, dass ein sicheres Gefängnis von Wasser umgeben sein sollte“, merkt Elmhorst in seiner Themenvorstellung an. Wedels Gleichstellungsbeauftragte Magdalena Drexel stellt am 26. Februar verschiedene Wedeler Frauen im Porträt vor. Am 19. Februar berichtet Schiedsfrau Ilona Fitschen, die das Ehrenamt seit drei Jahrzehnten in der Rolandstadt ausfüllt, aus ihrer Arbeit in Theorie und Praxis.

Gleich beim zweiten Treffen am 22. Januar zieht norddeutsche Stimmung in die DRK-Begegnungsstätte ein. Klaus Semmelholz liest plattdeutsche Geschichten aus dem Leben vor, darunter auch Erzählungen, die er selbst verfasst hat. Bei Thomas Hagenow dreht sich zwei Wochen später alles um Sicherheit. Der Sicherheitsberater für Senioren des Kreises informiert am 5. Februar über seine Arbeit.

Alles Wissenswerte über einen Hausnotruf erfahren die Seminarteilnehmer am 12. März. Am 26. März nimmt sich Uwe Pein alte Wedeler Familien vor. Der Referent taucht tief in die Stadtgeschichte ein und berichtet davon, wie die Familien in früheren Jahrhunderten lebten und wirkten. Auch Renate Steinbach widmet sich der Historie ihrer Heimat. Die Dozentin informiert am 23. April über die Entstehung der Wedeler Tracht. Dabei wird sie die bunte Kleidung gleich selbst vorstellen, kündigen die Organisatoren an. Seinen Film über die „Mennonitengemeinde in Wedel“ drehte Mark Schallenberg für einen Geschichtswettbewerb – und wurde mit einem Förderpreis für seine Anstrengungen belohnt. Der Schüler des Johann-Rist-Gymnasiums zeigt die filmische Recherche am 14. Mai.

Feste Tradition in der ersten Jahreshälfte sind die Rosenmontagsfeier und die Modenschau. Die Narrenkappen werden diesmal am 12. Februar aufgesetzt. Am 19. März zeigen Laienmannequins und ein Dressman, was Senioren in diesem Frühjahr tragen, wenn sie mit der Mode mitgehen wollen. Der obligatorische Grillnachmittag setzt am 4. Juni den Schlusspunkt unters das erste Halbjahresprogramm.

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