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Leistungserweiterung : Regio-Klinikum Wedel rüstet auf

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Neuer Computertomograf verbessert Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten vor Ort

Wedel | Nächster großer Schritt für das Wedeler Krankenhaus hin zu einer Klinik für Lungenmedizin und Geriatrie. In Kooperation mit der Pinneberger Radiologie-Praxis Visiorad hat das Regio-Klinikum in der Holmer Straße 155 einen Computertomografen (CT) in Betrieb genommen. Das 300  000-Euro-Gerät bedeute eine deutliche Verbesserung der Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten in Wedel, so Kliniken-Pressesprecher Sebastian Kimstädt. „Insbesondere die wachsende Abteilung für Innere Medizin, Pneumologie und Beatmungsmedizin profitiert von der Investition.“

Die medizinische Aufrüstung trägt der Regio-Kliniken-Strategie zur Schwerpunktbildung an den verschiedenen Standorten ebenso Rechnung wie der damit verbundenen Zunahme von Patienten mit schweren Lungenerkrankungen und lungenmedizinischen Notfällen in Wedel. Die Zusammenarbeit mit Visiorad ermöglichten ab sofort rund um die Uhr CT-gestützte Untersuchungen und Behandlungen in der Holmer Straße, so Kimstädt. Bislang hätten Patienten zu diesem Zweck nach Pinneberg und wieder zurück nach Wedel gefahren werden müssen.

Dr. Tahsin Balli, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Beatmungsmedizin: „Gerade Patienten mit Lungenerkrankungen können wir jetzt das gesamte Jahr über ohne Umwege über unsere Zentrale Notaufnahme hier in Wedel aufnehmen und fachklinisch behandeln.“ Die Investition in den CT stelle insofern auch eine Verbesserung der Notfallversorgung vor Ort dar.

Auch für die Untersuchung geriatrischer Patienten sei der Computertomograf gut geeignet, erklärte Maik Jörgensen, Sprecher der Visiorad-Geschäftsführung. Visiorad hat laut den Regio-Kliniken das Gerät gekauft und übernimmt gemeinsam mit Röntgenassistenten des Kreis Pinneberger Klinik-Verbunds die Untersuchungen.

Das Wedeler Krankenhaus werde durch Umzug des Wirbelsäulenzentrums nach Elmshorn und der Urologie nach Pinneberg (wir berichteten) freie Kapazitäten konsequent weiter zum Ausbau von Geriatrie und Lungenmedizin nutzen, so Kimstädt. Zudem sei mit der Palliativmedizin 2017 eine Angebotserweiterung geplant.

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erstellt am 28.Dez.2016 | 16:00 Uhr

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