Rabauken erobern Deichstadion

Die Mädchen und Jungen haben beim Fußballcamp im Hetlinger Deichstadion viel Spaß. Trainer Jonas Schröder (stehend, rechts) wird von FSJler Philip Römhild unterstützt.
Die Mädchen und Jungen haben beim Fußballcamp im Hetlinger Deichstadion viel Spaß. Trainer Jonas Schröder (stehend, rechts) wird von FSJler Philip Römhild unterstützt.

Nachwuchskicker 30 Mädchen und Jungen trainieren unter St.-Pauli-Trainer drei Tage lang / Heute sind Zuschauer willkommen

shz.de von
18. Oktober 2017, 16:00 Uhr

Zum zweiten Mal hat der Hetlinger Männerturnverein (HMTV) gemeinsam mit dem FC St. Pauli zum Fußballcamp eingeladen. Drei Tage lang üben 30 Mädchen und Jungen auf dem Grün des Deichstadions den richtigen Umgang mit dem Ball. Höhepunkt und Abschluss wird für den „Rabauken-Club“ eine Mini-WM sein, die ab etwa 14.30 Uhr ausgetragen wird, und zu der Zuschauer willkommen sind, wie Fußball-Marketing-Chef Alex Thomßen vom HMTV betont. Für den neunjährigen Paul wird es ein besonderes Erlebnis werden: Er feiert heute im Kreise der Rabauken seinen zehnten Geburtstag, wie Thomßen verriet.

Gestern Vormittag waren die Nachwuchskicker im Alter von sechs bis elf Jahren eifrig bei der Sache. „Es herrscht ein strenges Regiment“, sagte Thomßen anerkennend. Trainer Jonas Schröder sorge dafür, dass nicht gestritten werde. Werde es doch mal haarig, werde das Problem ausdiskutiert, so der HMTV-Vertreter. „Danach geben sich die Kinder die Hände – es ist alles ganz fair“, sagte er. Die Kinder hätten viel Spaß, das Konzept gehe auf. Unterstützt wird Schröder von Philip Römhild. Der Uetersener absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Hamburger Zweitligisten. Ganz geduldig erklärt er seinen Schützlingen, wie der Übersteiger, der Klassiker unter den Fußballtricks, funktioniert. Doch so einfach und lässig, wie es bei Römhild aussieht, geht das nicht, finden seine Schüler. „Da muss ich echt noch viel üben“, sagte ein Junge, der rotwangig immer und immer wieder die Finte ausprobiert.

Thomßen hofft, dass heute viele Eltern zum Turnier kommen. Denn wenn das Wetter mitspielt, sind sie potenzielle Gegner für die „Rabauken“.

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