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Familien-Konzert mit Prominenz : Quentin Qualle rockt die GHS-Mensa in Wedel

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Riesen-Jubel für Heinz Rudolf Kunzes Musical um den glibbrigen Kinderbuch-Star des Wedelers Jens Carstens.

Wedel | Er hat es immer noch drauf: Heinz Rudolf Kunze begeisterte in der Mensa der Gebrüder Humboldt-Schule (GHS) Kinder, Eltern und Großeltern mit der irrwitzigen musikalischen Rock-Geschichte von Quentin Qualle, seiner glibbrigen Familie und seiner fischigen Freunde. Dabei und nicht daneben sein Schlagzeuger und Buchautor Jens Carstens – ohne den der Auftritt des Deutsch-Rock-Stars in Wedel gar nicht möglich gewesen wäre – und die Illustratorin und Multitalent Julia Ginsbach.

Carstens hat eine enge Verbindung zur Familienbildung Wedel, war er mit seinem Kind doch in der Krabbelgruppe der Familienbildung Wedel und hat den Kontakt nie abreißen lassen. Jetzt hat er schließlich dafür gesorgt, dass der intellektuelle Alt-Rocker Kunze mit ihm als Autor der Kinderbuchreihe Quentin Qualle und als sein Schlagzeuger zusammen mit der Buch-Illustratorin Ginsbach in Wedel auftrat. Und das zur Freude vieler Eltern und Großeltern, die Kunze noch als einen der Ersten schätzten, der in den achtziger Jahren intelligente deutsche Texte zu fetziger Rockmusik produzierten („Dein ist mein ganzes Herz“, „Lola“) und sich als deutscher Liedermacher von den gängigen Schlagerproduktionen absetzte.

Und es waren vor allen Dingen die Eltern und Großeltern, die jedes Wort des fantasievollen Kinder-Rock-Musicals genossen, denn die „hochqualifizierte Qualle“ traf zusammen mit Freundin Gabi Garnele den Familienclan, in dem Mama Quadriga Qualle Lambada tanzt, sich die Tentakel beim Monopoli spielen verheddern und sie beim Bandwettbewerb zusammen mit Bassist Jochen Rochen auf dem Schulfest gegen Seeigeldame Helene Fisch oder Hai No antreten müssen, bis Schulleiterin Doris Dorsch den Richtigen den Sieges-Pokal überreicht und alle nach der Schulhymne lateinamerikanischen Samba Olek tanzen dürfen.

Gespannt verfolgten die Zuhörer die irrwitzige Geschichte der Glibber-Family von Quentin Qualle.
Gespannt verfolgten die Zuhörer die irrwitzige Geschichte der Glibber-Family von Quentin Qualle. Foto: Heinke Ballin
 

Eigentlich war der enthaltene Wortwitz nur etwas für die Erwachsenen, doch die Schulkinder hatten schon eine Menge Spaß an der Geschichte und den rockigen Rhythmen, lediglich die ganz Lütten zogen Laugenbrezel und Safttütchen dem fetzigen Angebot des Trios auf der Bühne vor. Riesen-Applaus zum Schluss in der restlos ausverkauften Mensa, zum Glück gab es Bücher und darin enthaltene CDs zum Mitnehmen, denn Kunze kennt in Wedel jetzt (fast) jedes Kind.

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