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Wedel-Schulauer Tageblatt

19. Oktober 2017 | 02:23 Uhr

Wedel : Premiere für das „Bunkerfestival“

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Underground-Party-Atmosphäre: Rock unter dem Rist-Gymnasium. Organisatoren planen weitere Auflagen.

shz.de von
erstellt am 29.Sep.2014 | 10:00 Uhr

Wedel | „Bunkermäßig!“ Mit der eigenen Wortkreation fasst Fabian Bläsi, Bassist der Wedeler Band „Muddy Cake“, die Stimmung beim ersten „Bunkerfestival“ nach dem eigenen Auftritt zusammen. Gemeinsam mit Bruder Jorge, der als Schlagzeuger auch bei „Triple Trouble“ mitspielte, hatte er das Festival unter dem Johann-Rist-Gymnasium (JRG) organisiert. Im ehemaligen Hilfskrankenhaus spielten die Bands vor bis zu 75 Zuschauern. „Wir sind mit der Besucherzahl zufrieden“, sagte Bläsi.

Das war auch Rene Grassau, Chef des Unternehmens Grassau Informationstechnik, das seit einem Dreivierteljahr im Bunker aus den 70er Jahren aktiv ist. „Wir haben den Bunker erstmals für eine öffentliche Veranstaltung geöffnet“, erklärte er. Bis zu 100 Personen waren im Partybereich zugelassen, der klar von den anderen Räumlichkeitenabgetrennt war. Dort sind Lagerräume und Server für die städtische IT untergebracht. „Wir haben vier Bands, die hier proben, und fanden die Idee gut“, soGrassau. Er hat den Bunker bisher nur für private Feiern zur Verfügung gestellt. So wurden eine Bühne aufgebaut und eine provisorische Theke sowie ein „Chill-Out“-Raum eingerichtet.

„Auf der Bühne war es recht eng und dadurch sehr clubmäßig“, erklärte Bläsi. Der Bassist von „Muddy Cake“ stand zusammen mit Bruder Jorge (Schlagzeug), Philip Hubert (Klavier) und Scarlett Tiller (Gesang) auf der Bühne. „Wir kennen die Atmosphäre allerdings von den Proben“, so der Musiker. Anders als viele Besucher. „Das ist ja wie bei einer Underground-Party“, kommentierte eine Konzertbesucherin.

Und auch Grassau war sich sicher: „Die Location ist einmalig.“ Denn während „Muddy Cake“ mit Jazz, Funk sowie Poprock und „Triple Trouble“ mit Hardrock die Bühne zum Beben brachte, war wenige Meter weiter vor dem Bunker durch die massiven Stahltüren nichts mehr zu hören. Nur die auffällige Beleuchtung ließ erahnen, dass etwas im Inneren passierte. „Muddy Cake“ begeisterten vor allem mit Coversongs und versprachen einen erneuten Auftritt im Bunker. Für „Triple Trouble“ war es dagegen vorerst der letzte Auftritt überhaupt. Gitarrist Lucas Seidenkranz erklärte, dass er, Bassist Patrick Hubert und Schlagzeuger Jorge Bläsi drei Jahre nach der Gründung erst einmal eine „Kreativpause“ einlegen würden. Wie lange? „Das kann dauern. Bis sich etwas anderes ergibt halt“, so Seidenkranz.

Fabian Bläsi war sich hingegen sicher, dass sein Auftritt im Bunker nicht der letzte war – ebenso wenig wie das Bunkerfestival. „Ich schätze mal, dass wir es noch öfter veranstalten werden“, erklärte er. Dann vielleicht auch mit den beiden anderen Bands, die aktuell unter dem JRG proben.

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