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Betrug in Wedel : Polizei warnt vor „Cash Trapping“ in Geldinstituten

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Aus der Onlineredaktion

Wenn das Geld im Automaten feststeckt: In Wedel (Kreis Pinneberg) versuchen Unbekannte, Bankkunden um Bares zu bringen, warnt die Polizei.

Wedel | Risiko Geldautomat: Die Polizei in Wedel (Kreis Pinneberg) warnt vor „Cash Trapping“. Am Donnerstag- und am Samstagabend wurden bei zwei Geldinstituten in der Bahnhofstraße die Ausgabeschächte einiger Geldautomaten präpariert: An einer aufgebrachten Metallplatte bleibt das abgehobene Geld hängen. Der Bankkunde bemerkt nichts von der Geldfalle, sondern geht davon aus, dass der Automat defekt ist. Kaum ist der Kunde weg, kommt der Dieb und holt das hängengebliebene Geld aus dem Schacht, erklärt die Polizei.

Bislang seien zwei Diebstähle bekannt, wovon nur eines der Opfer den Betrug bemerkte. In einem dritten Fall bemerkte eine Frau den falschen Ausgabeschacht, entfernte ihn und nahm ihr Geld mit.

Wirft der Geldautomat unbegründet kein Geld aus, sollten Bankkunden auf keinen Fall den Automaten verlassen, rät die Polizei. Außrdem sollte man sich nicht von einem vermeintlich „hilfsbereiten Fremden“ vom Automaten weglocken lassen, sondern jemanden bitten, einen Bankmitarbeiter hinzuzuziehen und die Polizei über 110 anrufen. Sollten verdächtige Personen in der Nähe sein, sollten sich Kunden das Aussehen einprägen.

Die Kriminalpolizei in Pinneberg übernimmt die Ermittlungen. Sie bittet Geschädigte oder Hinweisgeber, sich unter 04101-2020 zu melden.

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erstellt am 02.Aug.2015 | 13:59 Uhr

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